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ältere Nachrichten
   

Alle Angaben ohne Gewähr!

Untenstehend die jeweils aktuellen Meldungen von Radio Rottu Oberwallis
16:00 Uhr(102,2 MHz) und anderen Quellen

Beachten Sie bitte die
aufgeführten Verkehrsmeldungen!
 





LAWINENGEFAHR ist
MÄSSIG
Stufe
2 von 5
gemäss SLF
Stand 21.02.2019 / 17:00 Uhr
gültig bis 22.02.2019 / 08:00 Uhr
 
WINTERSPERRE:
Furka,  Gotthard,  Grimsel,
Gr.St.Bernhard,  Klausen,
Livigno,  Nufenen,   Pragel,
  Susten,  San Bernardino,
 Umbrail,  La Croix (VD),
Glaubenbüelen,  Splügen,
Oberalp,  Albula,  Chasseral,
Flüela, Weissenstein,
* * * * *
Mattmark,  Sanetsch,  Fafleralp,
Lac de Moiry,  Croix de Coeur,
Grand Dixence, Lac d'Emmosson,
Derborence,  Lac de Tseuzier,
Gruben
(Turtmanntal),  Van-d'en-Haut,
Lac de Mauvoisin
,


 

Aktuelle Verkehrslage
Stand: 22. Februar 2019
05:00 Uhr
GESPERRT:
- - / - -
* * * * *


SCHNEE:  
BERNINA,
LUKMANIER,

  

20.02.2019 Crans-Montana:
Verletzte Person verstorben
Beim Lawinenniedergang in Crans-Montana wurden vier Personen verletzt, eine davon schwer. Letztere ist in der Nacht auf Mittwoch im Spital verstorben.
Am Dienstagnachmittag kam es in Crans-Montana zu einem Lawinenunglück. Dabei konnten die Rettungskräfte vier Verschüttete bergen. Drei davon waren nur leicht verletzt. Eine Person schwebte in Lebensgefahr. Letztere ist nun in der Nacht auf Mittwoch verstorben, wie die Kantonspolizei mitteilte. Beim Opfer handelt es sich um einen 34-jährigen französischen Staatsangehörigen. Der Verstorbene arbeitete als Pistenpatrouilleur im Skigebiet.


19.02.2019 Crans-Montana:
Lawinenabgang - Eine Person in Lebensgefahr
Am Dienstagnachmittag ging in Crans-Montana eine Lawine auf eine Skipiste nieder. Die Schneemassen rissen mehrere Personen mit. Vier Verletzte sind bereits geborgen. Eine davon ist in Lebensgefahr.
Bei einem Lawinenabgang in Crans-Montana sind am Dienstagnachmittag mehrere Personen verschüttet worden. Wie viele Menschen die Lawine unter sich begraben hat, ist noch unklar. Wie die Kantonspolizei aber an einer Medienkonferenz mitgeteilt hat, sind bereits vier Personen verletzt geborgen. Über Tote ist noch nichts bekannt. Insgesamt konnten die Einsatzkräfte vier Verletzte bergen. Eine Person befindet sich in Lebensgefahr. Suchtrupps und Rettungskräfte seien immer noch im Einsatz, darunter 244 Personen und 12 Spürhunde und acht Helikopter, so die Kantonspolizei.
Wie bereits bekannt ist, traf die Lawine einen grossen Teil der Piste de la Plaine Morte. Rund 400 Meter der insgesamt 800 Meter langen Lawine seien laut Schätzungen auf der Piste. Die Ursache ist noch unklar, wie Mediensprecher der Kantonspolizei Mathias Volken gegenüber rro erklärt. Laut Experten könnte es sich um eine Gleitschneelawine gehandelt haben. Dies sei aufgrund der Sonne und der tageszeitlichen Erwärmung an sehr steilen, besonnten Hängen unterhalb von rund 2500 Metern Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten, schreibt das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut. Zum Zeitpunkt des Lawinenniedergangs galt in der Region mässige Lawinengefahr. Das ist die zweittiefste von fünf Gefahrenstufen. Die Kantonspolizei hat ausserdem über der Unfallstelle eine Flugsverbotszone eingerichtet.
Laut der Untersuchungsrichterin ist unklar, was die Lawine ausgelöst hat. Es wird untersucht, ob ein Skifahrer die Schneemassen ins Rutschen gebracht hat oder ob die Erwärmung dazu geführt hat, dass sich die Lawine von allein gelöst hatte.
Die Polizei hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 0848 112 117 erhalten Familienangehörige Informationen zum Lawinenunglück. Weitere Informationen folgen.


18.02.2019 Riederalp:
Vermisster Snowboarder tot aufgefunden

Seit dem 7. Februar galt ein slowakischer Snowboarder auf der Riederalp als vermisst. Am Wochenende hat nun ein Skifahrer den Vermissten ausserhalb der Pisten tot aufgefunden.
Aus derzeit noch ungeklärten Gründen ereignete sich auf der Riederalp am 7. Februar im Gebiet Moosfluh ein Unfall. Ein slowakischer Snowboarder stürzte ausserhalb der markierten Pisten über ein Felsband. Seit dem Tag galt der Slowake als vermisst. Am Sonntag hat nun ein Skifahrer einen leblosen Körper gesichtet. Untersuchungen ergaben laut Mitteilung, dass es sich beim Verunfallten um den vermissten Snowboarder handelt.


17.02.2019 Nax:
Tödlicher Skiunfall
Am Samstagnachmittag kam eine Person bei einem Skiunfall im Skigebiet von Nax Mont-Noble ums Leben. Beim Verunglückten handelt es sich um einen 64-jährigen Walliser. Aus noch ungeklärten Gründen kam am Samstagnachmittag ein Skifahrer im Skigebiet von Nax Mont-Noble vom linken Pistenrand ab. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei prallte die Person etwa zehn Meter ausserhalb der markierten Pisten gegen einen Baum. Suchtrupps fanden den Verunfallten am Sonntagmorgen, konnten jedoch nur noch den Tod des 64-jährigen Wallisers feststellen.


16.02.2019 Wallis:
Elektrifizierte Rebbaumaschinen ein Erfolg
Nach rund sechs Jahren kommt das Projekt für erneuerbare Energien und elektrische Antriebe im Rebbau zum Ende. Das Fazit fällt gut aus. Vor rund zehn Jahren taten sich ein paar Winzer zusammen, um im Bereich der CO2-Bilanz im Rebbau neue Massstäbe zu setzen. Es lag auf der Hand, dass dies insbesondere durch die Elektrifizierung der Geräte und Fahrzeuge sowie der Herstellung von Strom durch erneuerbare Energien passieren musste.
Im Rahmen eines Ressourcenprojekts, welches von Privaten, dem Kanton sowie dem Bund finanziert wurde, konnte einerseits die Industrie motiviert werden, neue Geräte herzustellen. Andererseits wurden die Winzer bei der Umstellung auf die neuen Technologien finanziell unterstützt. Gemäss Mitteilung konnten während sechs Projektjahren mehr als 500'000 Franken ausbezahlt werden. 50 Winzer machten mit.
"Was uns besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass wir mit diesem Projekt im Wallis weltweit die Nase vorne hatten und damit einen bescheidenen Beitrag leisteten, den Rebbau ein Stück enkeltauglicher zu machen", wird einer der Projektgründer, Olivier Mounir, in einer Mitteilung zitiert.


15.02.2019 Wallis:
Die Lichtverschmutzung im Fokus
Die Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft hat eine 56-seitige Broschüre veröffentlicht. Diese macht auf die Existenz der Lichtverschmutzung und deren Folgen aufmerksam. Das Kunstlicht hat einen grossen Einfluss auf die Artenverhalten in einem Ökosystem. Zu diesem Schluss kommen die Verantwortlichen der kantonalen Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft. Und so veröffentlichen sie nun eine Broschüre mit Beispielen zu diesem Thema. Unter anderem ist die Rede von sinkenden Keimungsraten oder dem Verschwinden mancher Insektenarten.
Die Broschüre schrieb der freischaffende Biologe Antoine Sierro im Auftrag der obgenannten Dienststelle. Das Dokument liefert praktische Ratschläge, wie die Gefahr von Kunstlicht verringert werden könnte. Zu diesen Tipps gehören die Reduktion der nächtlichen Strassenbeleuchtung um 80 Prozent oder auch eine verringerte Aussenbeleuchtung bei Häusern.
Die Broschüre soll gemäss Mitteilung vor allem die Gemeinden sensibilisieren.


14.02.2019 Chamoson/Chippis:
Keine Urteilsrevision zu Hochspannungsleitung
Es wird keine Revision des höchstinstanzlichen Urteils zur oberirdischen Hochspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis geben. So der Entscheid des Bundegerichts.
Die Hochspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis beschäftigte die Gerichte immer wieder. Zuletzt lag dem Bundesgericht ein Gesuch zur Revision des höchstinstanzlichen Urteils zur oberirdischen Hochspannungsleitung vor. Das Gericht hat dieses Gesuch der Projektgegner abgewiesen.
In einem am Donnerstag publizierten Entscheid hält das Bundesgericht fest, dass keine Gründe für eine Revision vorliegen. Die Beschwerdeführer - elf Privatpersonen und eine Stiftung - stützten sich unter anderem auf einen geologischen Bericht vom Jahr 2016, der im vorausgegangenen Verfahren nicht in den Akten gewesen war.
Gemäss den Projektgegnern zeige dieser Bericht, dass 34 der insgesamt 52 geplanten Masten für die Hochspannungsleitung Naturgefahren wie Erdrutschen oder Steinschlägen ausgesetzt seien. Wegen der dadurch zusätzlich notwendigen Ausgaben müsste nach Ansicht der Beschwerdeführer die Verlegung der Leitung in den Boden nochmals überdacht werden.
Das Bundesgericht schreibt in seinen Erwägungen, die Frage der terrestrischen Leitung sei bereits entschieden worden und nicht mehr Gegenstand des Urteils gewesen, dessen Revision gewünscht werde. Auch alle weitergehenden Argumente haben die Lausanner Richter abgewiesen.
Mit der Hochspannungsleitung Chamoson-Chippis soll ein wichtiges Teilstück im Schweizer Übertragungsnetz geschlossen werden. Die Leitungen von Swissgrid, SBB und Valgrid sollen auf den gleichen Masten gebündelt werden. Dadurch könnten rund 90 Kilometer Leitungen sowie 322 Masten zurückgebaut werden.


13.02.2019 Visp:
A9-Kompensationsmassnahmen von über 500'000 Franken
Das kantonale Amt für Nationalstrassen verwirklicht parallel zur A9 auch einige Ersatzmassnahmen. Die Ausweitung der Vispa im Bereich Chatzuhüs zählt dazu.
Das kantonale Amt für Nationalstrassen setzt für die Ausweitung der Vispa in der Nähe des Chatzuhüs in Visp Massnahmen in Höhe von 500'000 bis 700'000 Franken um. Die Baustelle ist bereits seit Anfang Januar in Betrieb. "In rund fünf Monaten werden wir voraussichtlich fertig sein", sagte Martin Hutter, Chef des Nationalstrassenbaus, gegenüber rro. Das ganze Projekt verwirklicht der Kanton im Rahmen der Kompensationsmassnahmen für die A9. Neben der Ausweitung der Vispa versetzen die Arbeiter auch diverse Leitungen. Laut Hutter soll das Aushubmaterial vor Ort verarbeitet werden. Später wollen die Zuständigen dieses als Gestaltungselement an den Tunnelportalen in Visp verwenden.


13.02.2019 Visp:
Zusatzkredit für die Lonza Arena
Eine Mauer in der neuen Lonza Arena sorgte für Diskussionen: Sie schränkt die Sicht auf das Eis ein. Nun investiert die Gemeinde Visp 500'000 Franken in bauliche Veränderungen.
Noch bis im September dauern die Arbeiten an der neuen Eissport- und Eventhalle Lonza Arena in Visp an. Dann folgt die feierliche Eröffnung. Die Vorfreude ist gross. Jedoch gab es im Herbst 2018, kurz nach Beginn der Bauarbeiten, einen Dämpfer. Der Walliser Bote machte damals Baumängel publik. Die Sicht auf das Eisfeld war entlang der Bande und hinter den Toren zu schlecht. Es wurde nach einer Lösung gesucht und die Gemeinde Visp hat auch eine gefunden, wie der Walliser Bote am Dienstagabend vermeldete: Für rund 530'000 Franken fräsen die Verantwortlichen die Betonbrüstung der gesamten Tribüne aus und ersetzen diese durch Panzerglas. Die Kosten dafür trägt die Gemeinde Visp. Die Zusatzinvestition wurde vom Gemeinderat einstimmig durchgewunken. Die geplante Neuverschuldung von rund 19 Millionen Franken muss trotz der zusätzlichen Kosten jedoch nicht grösser werden, da die Gemeinde unter anderem mit zusätzlichen Einnahmen durch die Gelder des Sportanlagekonzepts rechnet.


12.02.2019 Bern/Wallis:
Ständeratskommission gegen weitere Aufstockung der Grenzwache
Die Kantone St. Gallen, Graubünden und Wallis verlangen die Aufstockung des Grenzwachtkorps. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats lehnt dieses Begehren ab.
Die personelle Besetzung des Grenzwachtkorps beschäftigt Bundesrat und Parlament seit Jahren. Im Rahmen des Budgets 2019 haben die Räte im letzten Dezember 44 neue Stellen bewilligt.
Die Kantone St. Gallen, Graubünden und Wallis verlangen jedoch eine weitere Aufstockung des Grenzwachtkorps. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats lehnt diese Initiativen einstimmig ab. Denn mit der Bewilligung der 44 neuen Stellen im Dezember erachtet die Kommission das Hauptanliegen der Standesinitiativen erfüllt. So heisst es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste am Dienstag.
Durch das Zollprogramm Dazit sollen zusätzliche Ressourcen freigespielt werden. Zwei der Standesinitiativen hat der Ständerat bereits angenommen, die Kommission beantragt daher deren Abschreibung. Der Nationalrat hat alle drei Standesinitiativen angenommen.


11.02.2019 Oberwallis:
Sturmtief Uwe zu Besuch
In der Nacht auf Montag hat es im Oberwallis vielerorts gestürmt und geschneit. Die Winde zählten laut Meteo Group Schweiz zu den stärksten dieses Winters. Das sogenannte Sturmtief Uwe war am Sonntag auch im Oberwallis für Sturmböen verantwortlich. "Im Rhonetal gab es Böen von maximal 60 km/h und beispielsweise auf dem Mittelallalin bis zu 160 km/h", sagte Joachim Schug, Chefmeteorologe von der Meteo Group Schweiz. Diese Winde zählen zu den stärksten des Winters, so Schug. Das Sturmtief brachte aber auch Neuschnee ins Oberwallis. In Leukerbad waren es zum Beispiel 30 Zentimeter.
Am Montag gehe es gemäss Schug in einem ähnlichen Trott weiter. Es gebe weitere Sturmböen aus Nordwesten. Am Dienstag bessre dann das Wetter deutlich. "Die nächsten Nächte hindurch bleibt es sehr kalt. Während den kommenden Tagen ist es aber voraussichtlich sehr mild." Eine Kaltfront sei bis Ende Februar nicht mehr in Sicht.


10.02.2019 Schweiz:
Volk zerschmettert die Zersiedelungsinitiative
Das Schweizer Stimmvolk hat die Vorlage der Jungen Grünen - die "Zersiedelungsinitiative" - mit 63,66 Prozent wuchtig abgelehnt. Die Schweizer Stimmberechtigten sagen klar Nein zur Initiative "Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedelungsentwicklung" der Jungen Grünen. Mit voller Wucht versenkte das Volk wie auch die Stände am Sonntag ebendiese Vorlage. Bauzonen können also weiterhin in Anlehnung ans Raumplanungsgesetz verbaut werden. SVP-Nationalrat und Gemeindepräsident von Naters Franz Ruppen: "Nach dem Raumplanungsgesetz und Lex Weber wäre das ein weiterer Schlag gewesen für den Kanton. Glücklicherweise wurde die Initiative abgelehnt". Ähnlich erleichtert ist die Präsidentin der CVPO, Franziska Biner. "Bern hätte in der Raumplanungsdiskussion des Kantons wieder eingegriffen, was für das Wallis nicht förderlich gewesen wäre." Das Resultat mit rund 64 Prozent ist mehr als deutlich. CSPO-Parteipräsident Alex Schwestermann zeigte sich nach der Abstimmung überrascht: "Kurz vorher war noch die Rede von 47 zu 49 Prozent. Aber umso besser, dass das Volk Nein gesagt hat." Anders als die übrigen Parteien hatte die SP bei der Parolenfassung Stimmfreigabe beschlossen. "Es gab Unklarheiten bei der Kommunikation", sagt der Parteipräsident der SP Oberwallis Gilbert Truffer. Hätte man nach Annahme der Zersiedelungsinitiative keine Rückzonungen mehr vornehmen müssen, hätte das eventuell anders ausgesehen. Und trotz Niederlage, die Präsidentin der Grünen Oberwallis Brigitte Wolf, zieht aus der Ablehnung durchaus etwas Positives: "Die Jungen Grünen haben es als kleine Partei geschafft, immerhin einen Drittel der Wähler zu überzeugen."
Verteilt auf die Gemeinden war es im Wallis die Gemeinde Bister, die mit rund 50 Prozent dagegen stimmte. Mit rund 63 Prozent folgte die Berggemeinde Albinen. Die Ortschaften Kippel, Lalden, Randa, Saas-Grund, St. Niklaus, Binn und Eischoll sprachen sich mit weit über 93 Prozent gegen die Vorlage aus.
Das Oberwallis lehnte die Vorlage mit 86,87 Prozent ab. Kantonal lag der Nein-Stimmenanteil bei 78,67 Prozent. Damit wies der Kanton Wallis schweizweit den grössten Nein-Anteil auf; der Kanton Genf mit 52,28 Prozent hingegen den geringsten.


09.02.2019 Visp:
Jubiläumsausgabe der Misswahl
Am Wochenende lud der Oberwalliser Schwarznasenzuchtverband in Visp zur 30. Ausstellung ein. Die Tiere erschienen herausgeputzt.
Perfekt gepflegte Tiere, eine tolle Stimmung und zahlreiche Besucher. Die 30. Ausgabe der Schwarznasenschafausstellung am Wochenende in Visp hat viel zu bieten. Die Turnhalle Sand verwandelt sich während zwei Tagen in einen grossen Schafstall. Die Ausstellung in diesem Jahr ist aber nicht irgendeine. Es ist schon das 30. Mal, dass die Züchter ihre Tiere zur Bewertung zeigen können. "In diesem Jahr haben wir beschlossen, den Allgemeinpreis ein bisschen wertvoller zu gestalten", sagte der Präsident des Schwarznasenzuchtverbands Daniel Steiner. Mehrere Experten bewerten die Vierbeiner nach verschiedenen Kriterien. "Es geht zum Beispiel um die Ausstrahlung, die Rassenmerkmale und das Gangwerk", so Steiner weiter.
Allen Grund zur Freude hatten Josef Eyer und seine Tochter Nadja. Ihr Schaf mit dem Namen Tina wurde zur Miss Visp gekürt. "Es ist sicher ein sensationelles Gefühl, wenn man die schönste Visperin zu Hause im Stall hat", scherzt der Schäfer. Auch Tochter Nadja ist stark mit der Schäferei verbunden. Sie ist die Züchterin des Siegerschafs. Und sie sagt: "Es ist wunderschön in so einer Familie aufzuwachsen."
Die Fachexperten bewerteten an der Ausstellung fast 300 Schafe. Die schönsten drei Schafe aller Kategorien zeigten sich auf der Bühne den Besuchern. Die Experten gaben dazu ihre Fachkommentare ab.


08.02.2019 Sitten:
Täter gefasst, von Zylinder noch keine Spur
Seit Dezember wird in einem diagnostischen Institut in Sitten ein Zylinder für radiologische Untersuchungen vermisst. Nun ist der Täter gefasst. Der Zylinder fehlt nach wie vor.
In einem diagnostischen Institut in Sitten entdeckten die Verantwortlichen Mitte Dezember das Fehlen eines Zylinders. Dieser enthält eine Substanz, welche für radiologische Untersuchungen eingesetzt wird. Die Untersuchungen und eingesetzten Mittel der Polizei ermöglichten es, den Täter zu identifizieren und in der Folge anzuhalten. Es handelt sich gemäss Mitteilung um einen 58-jährigen Walliser.
Die Polizei hielt den Mann Mitte Januar in Martinach an. Er wurde im Auftrag der
Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft gesetzt.
Der Zylinder, welcher keine Gefahr mehr für die Bevölkerung darstellt, wurde bislang
nicht gefunden.


07.02.2019 Bettmeralp:
Lawine fegt SAC-Biwak im Aletschgebiet weg
Eine Lawine hat das Mittelaletschbiwak vollständig zerstört. Glücklicherweise habe sich nach ersten Berichten zum Zeitpunkt der Lawine niemand in der Hütte aufgehalten.
Das SAC-Mittelaletschbiwak gibt es nicht mehr. Grund dafür ist ein Lawinenniedergang. Die Besitzerin der hochalpinen Hütte, die SAC-Sektion Diablerets, erhielt die Meldung bereits am Mittwoch. Ein Bergführer, der in der Gegend war, entdeckte demnach das völlig zerstörte Biwak, teilte der Schweizer Alpen-Club mit. Glücklicherweise habe sich nach ersten Berichten zum Zeitpunkt der Lawine niemand in der Hütte oder in der Nähe aufgehalten.
Die SAC-Sektion Diablerets werde sich den Schaden genauer anschauen, sobald es die Verhältnisse zulassen. Im Moment sei noch unklar, ob das Biwak oberhalb des Mittelaletschgletschers auf 3013 Meter auf dem Gemeindegebiet Bettmeralp wieder aufgebaut wird.


06.02.2019 Zermatt:
Augen auf beim Spass auf Kufen
Es müssen nicht immer die Skis oder das Board sein. Wer sich im Schnee austoben will, kann dies auch auf dem Schlitten tun. Aber Vorsicht, dies ist bei Weitem kein Kinderspiel.
So ein kleiner, süsser Schlitten - das kann doch nicht gefährlich sein. Denkste. So manch ein Held auf Kufen landete bereits in der Notfallstation. Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz rund 7000 Personen beim Schlitteln. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu sind nicht selten Knochenbrüche oder schwere Kopfverletzungen die Folge.
Diesen Winter eröffnete auf Melchsee-Frutt der erste Schlittel-Lernparcours der Schweiz. Auf dem Parcours wird das richtige Steuern und Bremsen des Schlittens gelehrt. Ein Modell, welches auch im Oberwallis auf Interesse stösst? Denn auch hier rodeln im Winter täglich Einheimische und Gäste die verschneiten Schlittelwege hinunter. Die Schlittelpiste am Gornergrat ist nicht nur die höchste der Alpen, sie ist auch eine der beliebtesten. Gemäss Jan Bärwalde, Mediensprecher der MGBahn, vermietet die Destination pro Wintersaison rund 8000 Schlitten. "Direkt beim Einstieg der Piste finden die Einheimischen und Gäste eine Übersicht der Verhaltensregeln", erklärt Bärwalde. "Auch auf der Internetseite der Gornergratbahn weisen wir auf diese Regeln hin. Ganz nach dem Motto: Sicherheit geht vor." Einen Lernparcours nach dem Vorbild vom Kanton Obwalden sei gemäss Bärwalde derzeit nicht in Planung. Die Schlittelpiste liege direkt neben der Skipiste, geografisch sei es kaum möglich, einen solchen Lernparcous zu integrieren.
In diesem Winter habe es glücklicherweise erst einen Unfall auf der Schlittelpiste am Gornergrat gegeben, so Bärwalde.


05.02.2019 Hohtenn:
Raserdelikt in angetrunkenem Zustand
Am Montagabend war ein junger angetrunkener Walliser im Mittaltunnel mit 162 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Er musste seinen Führerausweis auf Platz abgeben.
Ein 28-jähriger Walliser war am Montagabend mit seinem Personenwagen auf der Lötschentalstrasse in Richtung Steg unterwegs. Im Mittaltunnel massen Beamte der Kantonspolizei das Fahrzeug mittels stationärem Radargerät mit einer Brutto-Geschwindigkeit von 162 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h. Dies entspricht - nach Abzug der Toleranz von 7 km/h - einer Netto-Geschwindigkeitsüberschreitung von 75 km/h.
Darüber hinaus ergaben Atemlufttests beim Lenker eine nicht qualifizierte Angetrunkenheit. Die Beamten entzogen dem Mann den Führerausweis auf Platz. Das Fahrzeug wurde gemäss Mitteilung sichergestellt.
Der Lenker mit Wohnsitz in der Region Oberwallis wird bei der Staatsanwaltschaft sowie bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt verzeigt. Neben dem Entzug des Führerausweises für mindestens zwei Jahre droht dem Fahrer eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr.


04.02.2019 Oberwallis:
Durchschnittliches Januarwetter
"Ein wettertechnisch durchschnittlicher Januar und kein neuer Kälteeinbruch für die Woche", so die Bilanz von Chefmeteorologe Joachim Schug von der Meteogroup Schweiz.
Der am Donnerstag zu Ende gegangene Januar war im Oberwallis durch häufige Nordwestlagen geprägt. Entsprechend gab es nur zwischen dem Lötschental und Obergoms die üblichen Niederschlagssummen, südlich vom Simplon fielen dagegen nur wenige Millimeter. Der Grund war häufig der Nordföhn: In Simplon Dorf gab es an 18 Tagen Sturmböen, am 14. Januar gar Orkanböen von 131 km/h.
Im Nordwallis schien die Sonne etwa 10 Prozent weniger lang als üblich, im Südwallis dagegen etwas länger. Auf dem Matterhorn massen die Stationen insgesamt 177 Stunden.
Im Rhonetal entsprachen die Temperaturen den ganzen Monat über ziemlich genau dem langjährigen Mittel. In den Bergen war es mit dem unbeständigen Wetter dagegen drei Grad kälter, südlich vom Simplon eins bis zwei Grad wärmer als üblich.
Die nächsten Tage erwartet das Oberwallis ruhiges, trockenes und oft sonniges Winterwetter. Erst am Freitag bringt eine Störung aus Westen wieder viele Wolken und wenig Schneefall.
"Ein neuer Winter- oder gar Kälteeinbruch ist vorderhand nicht in Sicht", erklärt Chefmeteorologe Joachim Schug von Meteogroup Schweiz.


03.02.2019 Wallis:
Rasche Sanierung gefährlicher SBB-Stromleitungen gefordert
Der Fund eines von einer SBB-Stromleitung getöteten Uhus ist für Walliser Ornithologen Grund zur Sorge. Sie fordern eine rasche Sanierung gefährlicher Stromleitungen.
Im Wallis leben nur etwa zehn Uhu-Brutpaare. Erst kürzlich hat sich ein Uhupaar nach 22 Jahren Abwesenheit auf dem Gemeindegebiet von St-Léonard niedergelassen, wie die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Jetzt ist das Männchen tot. Es wurde auf der Simplon SBB-Linie durch einen Stromschlag getötet.
Stromschläge sind die häufigste nicht natürliche Todesursache bei den nächtlichen Jägern. Gemäss Untersuchungen der Universität Bern kam von 228 in der Schweiz tot aufgefundenen Uhus rund ein Drittel durch Stromschläge ums Leben.
Die Sanierung von Masten sei eine absolute Notwendigkeit für das Überleben der Greifvögel, schreibt die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie weiter. Der Vorfall in St-Léonard zeige, dass einige Stromleitungen für Uhus problematisch seien und zu einer tödlichen Falle für die Vögel werden könnten.
Die Gesellschaft ruft das Bahnunternehmen dazu auf, die Sanierungsarbeiten so schnell wie möglich durchzuführen. Auf der Bahnstrecke zwischen Sitten und Siders wurden 13 problematische Masten gezählt. Die Konstruktion dieser Masten müsse überprüft werden.


02.02.2019 Saastal:
Konstantin Bumann folgt auf Jürg Stettler
Die Generalversammlung der Saastal Tourismus AG wählte einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Konstantin Bumann übernimmt die Nachfolge von Jürg Stettler.
Die Spitzenplätze der Saastal Tourismus AG sind wieder mit Einheimischen besetzt. Nachdem bereits bekannt ist, dass Matthias Supersaxo ab März als CEO fungiert, kommt nun Konstantin Bumann als Verwaltungsratspräsident hinzu. Dieser will jedoch künftig nicht in einer Doppelfunktion arbeiten. "Ich gebe das Präsidium an der nächsten Sitzung im März ab. Ich möchte mich auf die neue Aufgabe voll konzentrieren können." Bumann wurde am Freitag anlässlich der Generalversammlung einstimmig gewählt. Für den abgetretenen Verwaltungsrat Martin Burgener wurde Barbara Schiesser als Vertreterin der Bergbahnen Hohsaas gewählt. Die ebenfalls zurückgetretenen externen Verwaltungsräte Patrick Pfäffli und Jürg Stettler wurden nicht ersetzt. Der Verwaltungsrat besteht neu daher aus sieben statt neun Mitgliedern.
Im Winter 2017/18 konnte die Destination ein Wachstum der Logiernächte von 5,7 Prozent generieren, im Sommer 4,4 Prozent. Das Saastal verzeichnete somit an über 26 aufeinanderfolgenden Monaten ein Logiernächtewachstum, obwohl die Anzahl vermieteter Betten in der gleichen Zeitspanne um mehrere hundert abgenommen hat. Insbesondere in diesem Punkt will Bumann ansetzen. "Wir haben einige gute Produkte wie die Wintercard oder Sommerangebote. Es müssen aber wieder mehr Betten auf den Markt kommen."
Weiter hofft der neue Verwaltungsratspräsident auf eine gute Zusammenarbeit der vier Gemeinden. Zuletzt drohte Saas-Grund gar aus dem Tourismus auszusteigen. "Die Sache scheint vom Tisch zu sein. Auch der Gemeindepräsident Bruno Ruppen hat mich bei der Wahl unterstützt. Es müssen neue Verhandlungen stattfinden und wir müssen aufeinander zugehen. Ich bin jedoch zuversichtlich", so Bumann abschliessend.


01.02.2019 Schweiz:
Langer Weg bis zur Gleichberechtigung
Am selben Tag, an dem das Frauenstimmrecht auf Bundesebene abgelehnt wurde, führte der Kanton Waadt das kantonale Frauenstimmrecht ein. 60 Jahre sind seither vergangen.
Auf den Tag genau vor 60 Jahren - am 1. Februar 1959 - führten die Kantone Waadt und Neuenburg das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene ein. Die Schweizer Stimmbürger verweigerten die Einführung auf nationaler Ebene. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Frauen an der Urne sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Und Frauen in der Politik sind gefragt, wie es zuletzt die Wahl von Viola Amherd und Karin Keller-Sutter zeigte. Eine Premiere.
"Der lange Weg der Gleichberechtigung ist damit aber noch bei Weitem nicht abgeschlossen." Ein Satz, der aus dem Mund einer Frau kommt, die es wissen muss. Denn bereits vor 62 Jahren setzten sich Rosa Schnydrig und weitere Frauen aus Unterbäch dafür ein. Sie waren quasi die Vorreiterinnen. Sie zeigten Mut und wagten sich gegen den Willen der Landesregierung als erste Frauen in der Schweiz in der Abstimmung "Obligatorischer Zivildienst für Frauen" an die Urne. Dies aufgrund eines einmaligen Abstimmungsrechts, welches der damalige Gemeinderat den Frauen im Dorf unter anderem auf Anraten von Iris und Peter von Roten erteilt hatte. Heute, 60 Jahre später, setzen sich andere Frauen für dieselbe Thematik ein. Denn gerade in den Bereichen Lohn, Altersarmut oder auch Kindererziehung sind wir noch so manchen Schritt von der Gleichberechtigung entfernt.


31.01.2019 Oberwallis:
Nicht nur auf den Pisten ist einiges los
In der Schweiz sind im Januar teilweise Rekordschneemengen gefallen. Dies wird sich im Strassenverkehr bemerkbar machen. Besonders an den Wochenenden.
Auf Freitag folgt eine deutliche Wetterverschlechterung mit tagsüber teils kräftigem Schneefall im Südwallis. Dank Föhn ist das nördliche Oberwallis begünstigt mit nur wenig Schnee aus Süden. Am Wochenende bleibt es wechselhaft und zeitweise nass. Die Schneefallgrenze kann am Samstag vorübergehend auf etwa 700 Meter ansteigen, bevor in der Nacht auf Sonntag allmählich wieder Flocken bis ganz ins Tal zu erwarten sind. Für die Wintersportferien von Ende Januar bis Mitte März dürfte damit bezüglich dem weissen Gold vorgesorgt sein. Das Bundesamt für Strassen rechnete wegen der Ferien in der Schweiz und in den Nachbarländern von Ende Januar bis Mitte März beispielsweise auf den Zufahrtsstrassen in die Walliser Seitentäler, ins Berner Oberland und nach Graubünden besonders an Wochenenden mit hohen Verkehrsaufkommen. Auch bei den Autoverladestationen wird insbesondere an den Wochenenden mit Wartezeiten gerechnet.


30.01.2019 Schweiz:
Strengere Regeln für Anbieter von Risikoaktivitäten ab Mai
Ab dem 1. Mai gelten strengere Regeln für die Anbieter von Risikoaktivitäten wie Hochtouren oder Riverrafting. Der Bundesrat setzte am Mittwoch die Verordnung in Kraft.
Am Mittwoch hat der Bundesrat eine revidierte Verordnung in Kraft gesetzt, die mehr Professionalität und mehr Sicherheit im Bereich Risikoaktivitäten bringt.
Neu gilt jeder Anbieter ab dem ersten Franken Umsatz als gewerbsmässig und muss entsprechend eine kantonale Bewilligung einholen. Die bisherige Grenze von 2300 Franken pro Jahr wird aufgehoben. Damit werde für die Teilnehmenden Gewissheit geschaffen, dass jede gewerbsmässige Risikoaktivität bewilligt sei und den entsprechenden Standards unterliege, schreibt der Bundesrat.
Eine Ausnahme gilt für Vereinsaktivitäten, sofern der Verein nicht gewinnorientiert und das Angebot nur Mitgliedern zugänglich ist. Gleiches gilt für das Förderprogramm "Jugend und Sport" des Bunds oder Angebote von Schulen und Hochschulen.
Eine Erlaubnis einholen müssen Anbieter von Canyoning, Riverrafting, Wildwasserfahrten, Bungee-Jumping, Hochtouren, Alpinwanderungen sowie Ski- und Snowboardtouren oberhalb der Waldgrenze. Neu fallen auch Bergführeraspiranten, Kletterlehrer und Wanderleiter unter die Bestimmungen. Teilweise gilt die Bewilligungspflicht erst ab einem gewissen Schwierigkeitsgrad.
Erhöht werden ausserdem die Anforderungen an die Professionalität: Bei der Zertifizierung der Sicherheitsvorkehren werden ISO-Normen eingeführt. Die revidierte Verordnung legt die Mindestanforderungen an die Zertifizierung fest.
Neben Massnahmen für mehr Sicherheit und Professionalität hat der Bundesrat Möglichkeiten für Kletterlehrer und Wanderleiter geschaffen, mit Zusatzausbildungen ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern. Dies entspricht einem Anliegen der Branche.
Das Risikoaktivitätengesetz ist 2014 in Kraft getreten. Angestossen hatte es der frühere CVP-Nationalrat Jean-Michel Cina nach einem Canyoning-Unfall im Berner Oberland. Im Sommer 1999 waren im Saxetbach nach einem Gewitter 45 Personen mitgerissen worden. 18 Touristen und drei Guides kamen ums Leben.
2016 wollte der Bundesrat das Gesetz im Rahmen eines Sparprogramms aufheben und so 150'000 Franken einsparen. Nach Kritik beantragte der Bundesrat dem Parlament aber, auf die Aufhebung zu verzichten.


29.01.2019 Wallis:
Motorfahrzeugsteuer bis Ende Januar fällig
Der Kanton erinnert daran, dass die Zahlung für die Motorfahrzeugsteuer per 31. Januar fällig ist. Nicht gemeldete Adressänderungen können Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Rechnungen für die jährliche Motorfahrzeugsteuer wurden im Verlauf des
Monats Dezember 2018 mit einer Fälligkeit per 31. Januar 2019 versandt. Allen
Personen, die bis zu diesem Datum den fälligen Betrag noch nicht bezahlt haben,
wird eine Mahnung zugestellt.
Es ist möglich, dass Personen, die umgezogen sind, ihre Adressänderung noch
nicht bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt gemeldet haben,
obwohl sie dazu verpflichtet wären, die Steuerrechnung nicht erhalten haben. Auch in einem solchen Fall droht das Risiko einer Beschlagnahmung der Kontrollschilder aufgrund einer nicht bezahlten Steuerrechnung.
Um solche Unannehmlichkeiten zu verhindern, wird allen Fahrzeughaltern gemäss Mitteilung empfohlen, die Adresse auf ihrem Fahrzeugausweis zu kontrollieren und wenn nötig die Adressänderung direkt unter vs.ch/autos vorzunehmen.


28.01.2019 Schweiz:
2018 war ein durchschnittliches Erdbebenjahr
Über 900 Mal bebte letztes Jahr in der Schweiz und im angrenzenden Ausland die Erde. Die Bevölkerung spürte 25 Beben. 2018 ist damit ein durchschnittliches Erdbebenjahr.
Das vergangene Jahr geht als durchschnittliches Erdbebenjahr in die Geschichte ein. Die Erde in der Schweiz und im angrenzenden Ausland bebte zwar über 900 Mal, doch es gab nur 25 Erdbeben mit einer Magnitude von über 2,5.
Die stärksten und am weiträumigsten wahrgenommenen Beben ereigneten sich am 17. Januar und am 1. Februar 2018 im österreichischen Klostertal, wie der Schweizerische Erdbebendienst SED am Montag mitteilte. Beide Beben erreichten eine Magnitude von 4,1.
Das mit einer Magnitude von 3,2 grösste Beben innerhalb der Schweiz erschütterte am 23. August die Region um die Dents de Morcles im Wallis. Der SED registrierte an die 400 Meldungen aus der Bevölkerung zu diesem Beben, hauptsächlich aus dem Rhonetal. Dort verstärkte der weiche Untergrund die Erschütterungen.
Weitere deutlich wahrnehmbare Erdbeben ereigneten sich unter anderem nahe Châtel-St-Denis an der Grenze der Kantone Waadt und Freiburg am 15. und 16. Mai und in der Region von Martinach - Magnitude 2,9 - am 3. November.
Im vergangenen Jahr traten auch einige bemerkenswerte Erdbebenschwärme auf. Betroffen war etwa die Region nordöstlich von St-Léonard oder das Grenzgebiet zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz im Osten des Mont-Blanc-Massivs. Der SED registrierte dort 2018 an die 100 Erdbeben mit Stärken zwischen 0 und 2,2.
Die Erkenntnisse des Schweizerischen Erdbebendienstes tragen zu besseren Gefährdungsabschätzungen bei. Deshalb würden auch ruhigere Erdbebenjahre einen wichtigen Erkenntnisgewinn liefern.


27.01.2019 Simplonpass:
Autounfall mit Leichtverletzten
Am Sonntag ereignete sich auf der Simplonpassstrasse Richtung Simplondorf ein Autounfall. Laut Kantonspolizei sind drei Personen leicht verletzt.
Mehrere Feuerwehrautos, Ambulanzen und Polizei fuhren am Sonntagabend Richtung Simplon. Grund war ein Autounfall zwischen zwei Fahrzeugen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, gibt es drei Leichtverletzte. Diese wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.


26.01.2019 Albinen:
"Albijou" startet mit viel Frauenpower
Im Rahmen des Albiner Aufbauprojekts "Ferienwohnen im Dorf mit Hotelservice" wurde am Samstag ein wichtiger Meilenstein gesetzt.
Nach einer 15-monatigen Vorbereitungs- und Aufbauarbeit durch die Gemeinde Albinen und das Institut für Integrative Gestaltung der Fachhochschule Nordwestschweiz beginnt mit der Gründung der Albijou GmbH nun die konkrete Umsetzung des Projekts. Die Gemeinde, der Kanton und der Bund unterstützen die Betriebsgesellschaft im Rahmen des Förderprogramms "Neue Regionalpolitik" mit 128'000 Franken.
Bisher haben 25 Zweitwohnungsbesitzer die Bereitschaft bekundet, ihre Wohnung der Albijou GmbH zur Vermietung und Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen.
Gemeindepräsident Beat Jost bezeichnet die Gründung der Betriebsgesellschaft als bisher wichtigsten Meilenstein auf dem langen Weg der Umsetzung des Projekts. "Ab heute geht es definitiv darum, von der Theorie in die Praxis, vom Papier aufs Terrain, vom Konzept zum Konkreten zu finden", unterstrich der Projektleiter die Bedeutung der Gründung.


25.01.2019 Oberwallis:
Dinieren per Knopfdruck
Burger und Pommes. Das wohl berühmteste Fastfoodrestaurant der Schweiz liefert neu an gewissen Orten auch nach Hause. Im Oberwallis ist das Prinzip Lieferservice wenig verbreitet.
Zuhause auf dem Sofa so richtig eingekuschelt, keine Lust zu kochen und trotzdem einen Bärenhunger? Da wäre der Griff zum Telefon und ein paar Minuten Wartezeit doch echt in Kauf zu nehmen. Und schon kann man sein Wunschmenu zu Hause geniessen und auch der lästige Abwasch entfällt. Fakt ist, Food-Delivery wird auch in der Schweiz immer beliebter. Gerade in den grossen Städten lassen sich immer mehr Menschen ihr Essen ganz einfach via Heimlieferservice bis vor die Haustüre bringen. Ganz neu auf der Liste der Heimlieferer ist der Dienst McDelivery. Dieser startet ab sofort in Genf. Gemäss dem US-Fastfoodriesen sollen weitere Städte folgen.
Nicht neu sind hingegen Anbieter, welche Restaurants und Speisen auf ihrer Homepage auflisten und der Kunde ganz einfach via App sein Menü auswählen und es sich nach Hause liefern kann. Wer im Oberwallis keine Lust zu kochen hat und das Haus lieber nicht verlässt, fühlt sich zumindest bislang auf den grossen, gängigen Lieferprotalen bei weitem nicht wie im Schlaraffenland. Wer sich die Zeit nimmt und im Internet surft, wird aber trotzdem fündig. So bietet beispielsweise das Restaurant Palazzo Patatüt einen Heimlieferservice an. "Bereits seit mehreren Jahren bieten wir zusammen mit Taxi Aletsch das sogenannte Pizza-Taxi an", erklärt Christian Frank Imhof. "Die Kunden können telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen und ihre Pizza oder auch andere Gerichte von unserer Menukarte bestellen und das Taxi liefert die Speisen dann an die jeweilige Adresse." Die Nachfrage ist gemäss Imhof relativ gross.

  
 


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Goppenstein <> Kandersteg  Offen  
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 Oberalp:  offen,
 
Offen Andermatt <> Sedrun Offen  
 Vereina:  offen,
 Offen Klosters <> Sagliains Offen 
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Simplonpass:
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  Achtung
  Achtung
 
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ist der SIMPLON
für Sattelschlepper
und Anhängerzüge

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  Legende:  
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Achtung  Achtung Achtung   
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Nachtsperre Nachtsperre/Tagsperre
 
Für Verkehr gesperrt  für Verkehr gesperrt
 Winterausrüstung 
= Winterausrüstung !
 
KETTEN=Schneekettenpflicht
 
WS
= Wintersperre
 
S=Schnee, L=Lawine, E=Erdrutsch
 B=Baustelle, U=Unfall
 LKW+=Gesperrt für LKW-Anhängerzüge
 
o


Offen Simplon    Winterausrüstung offen
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