Aktuelle News im Wallis

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ältere Nachrichten
   

Alle Angaben ohne Gewähr!

Untenstehend die jeweils aktuellen Meldungen von Radio Rottu Oberwallis
(102,2 MHz) und anderen Quellen

Beachten Sie bitte die
aufgeführten Verkehrsmeldungen!
 


im Wallis 
 
Erhebliche
Lawinengefahr
Stufe
3 von 5
Stand 22.03.2017 / 17:00 Uhr
Nächstes Update SLF 23.03.2017 / 08H
GESPERRT :
VISPERTALTUNNEL
bis 21. März 2017
Umleitung über Visp
WINTERSPERRE:
Furka, Grimsel, Nufenen,
Glaubenbüelen,  Glaubenberg,
Gotthard,  Klausen,  Oberalp,
Susten,  Gr. St. Bernhard,  Jaman,
La Croix(VD), Croix de Coeur,
Livigno, San Bernardino,  Umbrail,
Col du Lein, Col des Planches,
Albula,  Splügen, Flüela, Weissenstein,
 
Derborence,  Fafleralp,
Gruben, Grand Dixence
,
Mattmark,
Sanetsch,
Van-d'en-Haut, Lac de Tseuzier/Rawyl,


 

Aktuelle Verkehrslage
Stand: 23. März 2017
06:00 Uhr
GESPERRT:
CHASSERAL,
LUKMANIER,
bis auf Weiteres

* * * * *
GESPERRT:
SIMPLON
für Sattelschlepper
und Anhängerzüge

* * * * *
SCHNEE:
BERNINA,
JULIER,
SIMPLON,
  

22.03.2017 Leukerbad:
Thronkampf im Schnee
Am Samstag findet in Flaschen - zwischen Leukerbad und Albinen - der traditionelle Ringkuhkampf im Schnee statt. Dabei kämpfen Eringerrinder um den Sieg in der Schneearena.
Dem Ringkuhkampf am Samstagnachmittag in der Schneearena in Flaschen - zwischen Leukerbad und Albinen - steht nichts im Weg. Die Schneebedingungen sind ideal. Bei der Suche nach der Königin der Schneearena kämpfen Eringerrinder im Cup-System um den Sieg. Gemäss Mitteilung sind ausschliesslich junge Tiere am Start, die im nächsten Frühjahr in der Kategorie Erstmelken in den Ring zugelassen werden.


21.03.2017 Fieschertal:
Tödlicher Bergunfall am Fieschersattel
In der Region Fieschertal stürzte am Montagnachmittag ein 47-jähriger ausländischer Bergsteiger eine Felswand hinunter und verlor dabei sein Leben.
Zwei Bergsteiger stiegen am Montag zusammen vom Konkoridaplatz über das 'Ewigschneefäld' in Richtung Fieschersattel auf. Unterhalb des Sattels errichteten sie ein Skideport und führten anschliessend ihre Tour unangeseilt fort, mit dem Ziel 'Hinter Fiescherhorn' vor Augen. Auf einer Höhe von über 3800 Metern über Meer stürzte einer der beiden Bergänger aus noch ungeklärten Gründen die Felswand hinunter und kam auf dem zirka 200 Meter tiefer liegenden Gletscher zum Stillstand. Bei dem Sturz verlor der 47-jährige Bergsteiger aus dem Ausland sein Leben.


21.03.2017 Verbier:
Tödlicher Speedflying-Unfall
Am Montagmittag kam in der Region Attelas bei Verbier ein 27-jähriger Franzose mit Wohnsitz in der Region bei einem Speedflying-Unfall ums Leben.
Am Montag startete ein 27-jähriger Franzose in der Region Attelas bei Verbier für einen Speedfly. Kurz nachdem er abgehoben hatte, verlor der Mann aus noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über den Gleitschirm, und stürzte auf einen schneebedeckten Steilhang ab.
Gemäss Kantonspolizei informierte ein Augenzeuge einen Pistenpatrouilleur über den Unfall. Pistenpatrouilleure begaben sich unverzüglich vor Ort und leisteten Erste Hilfe. Ebenfalls aufgebotene Rettungskräfte konnten kurze Zeit später aber nur noch den Tod des jungen Gleitschirmfliegers feststellen.


20.03.2017 Salgesch:
Wellness fürs Schutzgebiet Pfynwald
Am 1. April findet im Schutzgebiet Pfynwald der traditionelle Putztag statt. Interessierte sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.
Der Regionale Naturpark Pfyn-Finges organisiert am 1. April für das Schutzgebiet Pfynwald einen Wellness-Tag - dies in Form einer Putzaktion.
Der Pfynwald wird heute noch oftmals als Deponie verwendet. Der Regionale Naturpark Pfyn-Finges will mit dem bereits traditionellen Putztag auf diesen Missstand hinweisen und gemeinsam mit Interessierten den Abfall im Schutzgebiet einsammeln. Das Engagement hierfür dauert einen halben Tag - am 1. April wird es von etwa 8.30 Uhr bis 13 Uhr sein. Teilnehmende sind gebeten, sich beim Naturpark für den Putztag anzumelden.


19.03.2017 Oberwallis:
Sommerliche Temperaturen
In den letzten Tagen zeigten die Thermometer wiederholt milde Temperaturen an. Um von einem Frühsommer zu sprechen, ist es jedoch noch zu früh.
Feuchte Atlantikluft aus der Karibik brachte am Samstag Wolken, Regen und Schnee bis auf rund 2000 Meter. Ebenso gab es in den Bergen Sturmböen mit bis zu 130 Stundenkilometern. Am Sonntag beruhigte sich das Wetter wieder ein wenig und brachte mehr Sonne aus dem Westen. Auf der Alpensüdseite bescherte der Nordföhn gar den ersten Sommertag im Jahr 2017. Am Sonntagnachmittag zeigte das Thermometer in Domodossola im Schatten 25 Grad an. Dies ist für die Jahreszeit in Norditalien nichts Aussergewöhnliches. Das Quecksilber stieg dort im März bereits bis auf 27 Grad. Das Wallis muss sich jedoch noch etwas gedulden mit frühsommerlichen Temperaturen. "In Visp wurde in den letzten 30 Jahren am 15. April 2007 der früheste Sommertag gemessen " erklärt Joachim Schug, Chefmeterologe bei Meteo Group Schweiz.


18.03.2017 Bellwald:
Voller Erfolg trotz schlechtem Wetter
Am Samstag fand in Bellwald der fünfte Snowcial Day statt. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte, hatten die Teilnehmenden ihre Freude am kostenlosen Skitag.
Knapp 80 Skibegeisterte machten sich am Samstag auf den Weg nach Bellwald zum fünften Snowcial Day. Facebook-Freunde und Follower von Bellwald konnten gratis die Pisten nutzen. Dies trotz schlechtem Wetter mit guten Verhältnissen. Gemäss Mitteilung wollen Bellwald Tourismus und die Bellwald Sportbahnen AG auch im nächsten Jahr diese Aktion durchführen. Denn für die Veranstalter sind die Nutzer der sozialen Medien wichtige Werbeträger. Ausserdem wollen die Verantwortlichen mit dem Event die Community vergrössern und auch im echten Leben vernetzen.


17.03.2017 Wallis:
Lawinengefahr am Wochenende
Tourenskifahrer sollten am Freitag sowie am Wochenende generell noch vermehrt Vorsicht walten lassen. Die Lawinengefahr steigt nochmals erheblich an.
Im ganzen Wallis herrscht am Freitag eine mässige Lawinengefahr der Stufe zwei. "Das sind Verhältnisse, bei denen Tourenskifahrer durchaus an den Start gehen können. Aber es braucht dennoch eine gewisse Vorsicht", präzisiert Kurt Winkler, Lawinenwarner am Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, gegenüber rro. Besonders südlich des Rottens gebe es einen schlechten Schneedeckenaufbau. Dort habe es tief in der Schneedecke Schwachstellen. Diese seien zwar selten, aber gleichzeitig gut versteckt. Aus diesem Grund sollten Skifahrer steilere Hänge nur einzeln befahren.
Das Wochenende bringt dann vor allem im Goms und im nördlichen Wallis relativ grosse Neuschneemengen. Diese könnten durchaus bis zu einem halben Meter hoch sein, wie Winkler weiter sagt. "Es gibt starken Wind vom Westen her. Und Wind und Neuschnee sind bekanntermassen Baumeister für Lawinen. Die Gefahr steigt also weiter an." Für Wintersportler seien die Lawinenverhältnisse daher kritisch. Dies gelte natürlich nur für das Fahren abseits der Pisten.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung veröffentlicht täglich zwei Berichte. Es empfiehlt Tourenskifahrern, sich entsprechend und regelmässig über die aktuelle Lage zu informieren.


16.03.2017 Leukerbad:
Kühe kämpfen später
Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen haben die Verantwortlichen den Ringkuhkampf in Flaschen auf den 25. März verschoben. Der traditionelle Ringkuhkampf im Schnee in Flaschen sollte planmässig am Samstag, 18. März, stattfinden. Die Prognosen für das Wochenende sind jedoch nicht optimal. Deswegen verschieben die Organisatoren den Anlass um eine Woche auf den 25. März.


16.03.2017 Zermatt:
Zeugenaufruf nach Explosion in Berghütte
Mitte Dezember vergangenen Jahres explodierte in der Gaststube der Gandegghütte ob Zermatt ein Metallzylinder. Dabei verletzte sich eine Angestellte schwer.
Am Montagmorgen, 19. Dezember letzten Jahres, hat eine Angestellte in der Gaststube der Gandegghütte oberhalb Zermatt den Kaminofen angemacht. Gegen Mittag schaute die 30-jährige Deutsche erneut nach dem Feuer. Dabei bemerkte sie ein angelehntes Holzstück am Sichtfenster der Kamintüre. Mit einem Metallstück, welches unter der Abluftregulierungsklappe eingespannt war, versuchte sie, das brennende Holzstück weiter in den Ofen zu schieben. Kurz nachdem sich die zwei Gegenstände berührten, explodierte der Metallzylinder in ihrer Hand. Rettungskräfte mussten die Schwerverletzte daraufhin mit einem Helikopter ins Universitätsspital nach Lausanne fliegen.
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Wallis konnten die Spezialisten der Spurensuche unter anderem Schmauchspuren und Metallsplitter sicherstellen. Die Form der Splitter deute auf die Explosion eines brisanten Sprengstoffes hin.
Im Rahmen der Ermittlungen bittet die Staatsanwaltschaft um Angaben zum Metallzylinder. Dieser war rostig und hatte einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern. Die Länge betrug zirka 15 Zentimeter. Die Betriebsangestellte fand das Metallstück einige Tage vorher im Erdgeschoss der Berghütte. In den sichergestellten Schmauchspuren konnten die Behörden Nitroglycerin und Spuren von Pikrinsäure nachweisen sowie eine ungewöhnliche Bleikonzentration.
Die Kantonspolizei bittet Personen, welche sachdienliche Hinweise dazu geben können, sich bei der Einsatzzentrale unter der Nummer 027 326 56 56 zu melden.


15.03.2017 Eischoll:
Sportbahnen gerettet
Die Finanzierung der neuen Vierersesselbahn in Eischoll ist gesichert. Ein Fremdkapitalgeber steuerte das fehlende Geld bei. Monatelang blieb die Frage, ob die Sportbahnen Eischoll vor dem Aus stehen unbeantwortet. Nun teilen jedoch die Verantwortlichen mit, dass es weitergeht. "Mit grosser Freude und Stolz kann das Projektteam bekannt geben, dass die Finanzierung des neuen Sesselliftes gesichert ist", heisst es in einer Mitteilung. Insgesamt konnte das Projektteam seit Ende November 453 unterzeichnete Einzelverträge entgegennehmen. Der aktuelle Stand die in diesen Verträgen zugesagte jährliche Kausalabgabe zur Finanzierung des Projektes beträgt rund 148'000 Franken. Darin enthalten sind 15'000 Franken, welche die Sportbahnen Eischoll Augstbordregion bereit sind, als jährliche Miete des neuen Sesselliftes zu bezahlen. Dieses Geld ist über Privatpersonen garantiert, welche sich persönlich zur Bezahlung dieses Betrages verpflichten, sollten die Sportbahnen finanziell nicht in der Lage sein, diesen zu erwirtschaften. Nur durch diese Massnahme konnte der Zielbetrag von 150'000 Franken annähernd erreicht werden. Obwohl so nicht mehr viel Geld gefehlt habe, sei die Suche nach einem Fremdkapitalgeber äusserst schwierig gewesen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe nun aber eine Leasing-Gesellschaft die Projektfinanzierung gesichert.
Die grösste Hürde ist damit überwunden. Läuft nun alles wie vorgesehen, kann Mitte Dezember die neue Anlage ihren Betrieb aufnehmen.


14.03.2017 Iselle/Brig:
Autoverlad fährt wieder
Am Dienstagmorgen kam es am Autoverlad zwischen Brig und Iselle di Trasquera zu Zugausfällen und Verspätungen. Grund war eine technische Störung.
Der Autoverlad zwischen Brig und Iselle di Trasquera war am Dienstagmorgen eingeschränkt. Wie die SBB mitteilte, kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Dies aufgrund einer technischen Störung an einem Zug. Kurz vor 10 Uhr nahmen die Verantwortlichen den Verlad wieder in Betrieb.


13.03.2017 Wallis:
Der Frühling erwacht
Viel Sonne, steigende Temperaturen und warme Luft aus dem Süden laden bis am Wochenende zum Verweilen in der Natur ein. Die Sonne ist stark, der Sonnenschutz somit unabdingbar.
Die Vögel zwitschern. Es ist länger hell. Die Temperaturen steigen. Alles Boten dafür, dass der Frühling vor der Tür steht. "Im Wallis kann man sich auf eine herrliche Frühlingswoche mit Temperaturen von bis zu 20 Grad freuen", erklärte Daniel Köbele, Meteorologe bei Meteo Group, gegenüber rro. Einzig am frühen Morgen bleibt es jeweils kühl bei rund 5 Grad im Talgrund. Tagsüber lädt die Sonne zum Verweilen in der Natur ein. Sei es auf der Piste in den Bergen, beim Spazieren oder bei einem Kaffee im Gartenrestaurant. Wichtig dabei ist der Sonnenschutz. "Die kräftige Märzsonne hat in etwa dieselbe Stärke wie im September. Besonders wenn die Sonne im Schnee reflektiert, darf guter Schutz nicht in Vergessenheit geraten, sonst wartet ein Sonnenbrand", warnt Köbele.
Diese warmen Temperaturen seien nicht aussergewöhnlich für diese Jahreszeit, so Köbele weiter. Mitte März sei bekannt dafür, dass sich ein Hoch über den Alpenraum lege und die ersten Frühlingsboten Einzug halten würden. Bis Ende der Woche blieben diese auch bestehen, am Wochenende gebe es kühleres Wetter, so die Prognose. "Dies liegt aber noch weit weg." Bis dahin gelte es, das prächtige Frühlingswetter zu geniessen.


12.03.2017 Unterbäch:
Das Rütli der Schweizer Frau feiert
Vor rund 60 Jahren wagten sich die Frauen in Unterbäch erstmals in der Schweiz an die Urne. Am Sonntag erinnerte das Bergdorf mit einer Feier an jenen geschichtsträchtigen Moment.
Gleichberechtigung ist auch 46 Jahre nach Einführung des Schweizerischen Frauenstimmrechts noch immer Thema. Vorreiter in dieser Sache war das Walliser Bergdorf Unterbäch. Dieses blickte am Sonntag zurück und feierte sein Jubiläum des Frauenstimmrechts. Denn vor rund 60 Jahren bewiesen die Unterbächnerinnen dort besonderen Mut: Sie wagten sich gegen den Willen der Landesregierung als erste Frauen in der Schweiz und an die Urne. Dies aufgrund eines einmaligen Abstimmungsrechts, welche der damalige Gemeinderat unter anderem auf Anraten von Iris und Peter von Roten erteilte.
Mittels diversen Aktionen und Events feiert das Bergdorf nun dieses Jubiläum. Dazu zählt auch die Feier am Sonntag, an welcher nebst anderen die Gastrednerin Anne-Sophie Keller teilnahm. Aufgrund ihres Buches über Iris von Roten, welches im Juni dieses Jahres veröffentlicht wird, setzt sie sich mit der Gleichberechtigungsthematik auseinander: "Die Journalistin und Verlegerin Yvonne-Denise Köchli hat bereits eine Biographie über Iris von Roten geschrieben. Sie hat mich angefragt, ob ich in einer Neuauflage den aktuellen Teil schreiben möchte. Sozusagen über die Bedeutung von Iris von Roten in der heutigen Zeit." Sie habe zugestimmt. Schliesslich gebe es nach wie vor zahlreiche Baustellen in Sachen Gleichstellung. Etwa in den Bereichen Lohnungleichheit, Altersarmut oder Kindererziehung.


11.03.2017 Rosswald:
Ich und mein Holzski
Sonne, viele Besucher sowie Rennläufer und ein zufriedenes Organisationskomitee. Das sechste Rosswalder Nostalgierennen ist Geschichte und war einmal mehr ein Erfolg.
Als wäre die Zeit Anfang 19. Jahrhundert stehen geblieben. Bereits am frühen Samstagmorgen waren die ersten Rennläufer des Nostalgierennens auf dem Rosswald in alter Montur unterwegs. Mit Holzski, Gamaschen, Tornistern und viel nostalgischem Flair. Auch die diesjährige Ausgabe des Rennens sorgte für so manchen Hingucker. Auch Petrus hat mitgespielt. Die Sonne verwöhnte die Nostalgiefamilie mit viel Sonne. Neben dem eigentlichen Programmpunkt, dem Einzelrennen, bei dem 150 Rennläufer am Start waren, haben die Organisatoren den Anwesenden auch sonst viel geboten. Im Zielgelände gabs Speis und Trank. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe Äs & Ich & z'Andra. Tolle Après-Ski-Stimmung war garantiert. So quasi nach dem Motto: Ich und mein Holzski ...
Und schliesslich gab es wiederum jede Menge Preise. Die Damenkategorie entschied Murielle Näfen vor Denise Walker und Rahel Burgener für sich. Bei den Herren schwang Daniel Gerold vor Ricardo Dentella und Georges Zuber obenaus.


10.03.2017 Sitten:
Flugangebot weitet sich aus
Der Flughafen Sitten macht mobil. Die Schneesport Airline Powd Air will sich in der Kantonshauptstadt niederlassen und Flüge nach Grossbritannien, Brüssel und Rotterdam anbieten.
Der Flugplatz Sitten macht nach dem Rückzug der Armee einen weiteren Schritt in Richtung zivile Nutzung. Die britische Fluggesellschaft Powd Air siedelt sich in Sitten an und will Flüge nach fünf Destinationen in Grossbritannien sowie weitere nach Brüssel und Rotterdam anbieten.
Die Schneesport Airline will zunächst in der Wintersaison täglich zwei Flüge während fünf Tagen in der Woche offerieren. Je nach Erfolg könnte ein sechster Tag hinzukommen. Der Verkauf habe schon begonnen und scheine vielversprechend zu sein, sagte Aline Bovier, Direktorin des Flugplatzes Sitten, am Freitag der Nachrichtenagentur sda.
Bereits in diesem Winter hatte die Fluggesellschaft Swiss Flüge für den Wintertourismus zwischen Sitten und London angeboten. Eine Bilanz über die Testphase steht noch aus. Aber die Flugzeuge seien fast voll gewesen, sagte Bovier weiter.
Der Flugplatz Sitten muss bis zum Rückzug der Armee bis 2021 eine neue Nutzung suchen. Dabei werden grosse Hoffnungen in ein satellitengestütztes Anflugverfahren gesetzt. Anfang letzten Jahres hat dies das Bundesamt für Zivilluftfahrt bewilligt. Mit den GPS-Anflügen soll der Flugplatz auch für weitere Fluggesellschaften attraktiv werden.


09.03.2017 Lötschental:
Strassensperrung infolge Lawinengefahr
Aufgrund der Lawinengefahr schliessen die Behörden die Strasse Goppenstein - Blatten ab Donnerstagabend um 20 Uhr für 24 Stunden. Dies zum Schutz der Bevölkerung.
Die momentanen Wetterkapriolen bringen auch Lawinengefahr mit sich. Gemäss Mitteilung des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt ist deshalb aus Sicherheitsgründen die Strasse Goppenstein - Blatten von Donnerstagabend, 20 Uhr, bis Freitagabend um 20 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Laut Departement sei die Lage sehr prekär.


08.03.2017 Bellinzona/Wallis:
Zugflotte komplett
Alstom hat die letzten vier ETR-610-Züge für die Simplon- und Gotthardachse an die SBB ausgeliefert. Diese hatte für das Neigezugmodell allerdings auch Kritik einstecken müssen.
Die Flotte von 19 Neigezügen, welche auf der Simplon- und Gotthardachse verkehren, ist nun vollständig. Die SBB habe die letzten vier Züge im vergangenen Jahr nachbestellt und mittlerweile seien alle einsatzbereit, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Hersteller ist die Firma Alstom im italienischen Savigliano.
Die SBB verfügt damit nun über zwölf Neigezüge des Typs ETR 610. Die übrigen Sieben gleichen Typs sind im Besitz der Trenitalia. Die Züge verkehren als Eurocity auf der Gotthard- und Simplonachse bis Mailand. Gerade auf der Nord-Süd-Verbindung zwischen Zürich und Mailand handelte sich die SBB bei diesem Modell Kritik durch den Fahrgastverband Pro Bahn Schweiz ein. Die Triebzüge ETR 610 seien nicht viel zuverlässiger als ihre Vorgänger, die ETR 470, sagte Verbandspräsident Kurt Schreiber auf Anfrage. Ihm hätten Fahrgäste neben Verspätungen auch verschiedene technische Mängel, unter anderem bei den Toiletten, gemeldet. Der Verband habe bereits 2012 die Bestellung bei Alstom in Italien kritisiert. Trotzdem sei der Anschlussauftrag beim gleichen Lieferanten erfolgt. Dabei hätte es gemäss Schreiber Ersatzlösungen mit konventionellen Zweistromlokomotiven gegeben.
Die SBB räumte in ihrer Mitteilung vom Mittwoch ein, dass die Verfügbarkeit der ETR-610-Züge weiter erhöht werden müsse. Dies betreffe unter anderem die Neigetechnik. Dafür sei eigens eine Arbeitsgruppe im Einsatz. Ausserdem stehe eine Grossrevision für die Fahrzeuge der ersten Serie an. Alstom führe diese durch. Sie soll laut SBB rund 80 Millionen Franken kosten. Aber auch dieser Entscheid sorgte für Kritik. Und zwar bereits vor eineinhalb Jahren bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals. Sie bemängelte, dass die SBB die Arbeiten auslagert. Und verlangte, dass das Bahnunternehmen auch in Zukunft den Unterhalt an den Fahrzeugen in seinen eigenen Werken ausführt.


08.03.2017 Salvan:
Lawine zerstört Chalets
Eine Lawine verschüttete am Mittwoch mehrere Chalets beim Unterwalliser Dorf Salvan. Diese waren zwar unbewohnt. Doch der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Mittwoch hat eine Lawine mehrere Chalets beim Unterwalliser Dorf Salvan unter sich begraben. Verletzte gab es keine, da die Objekte unbewohnt waren. Der Sachschaden ist jedoch erheblich. Nach dem Lawinenniedergang stieg sofort eine Rettungskolonne in den Weiler Van d'En Haut oberhalb von Salvan auf. Ausserdem kontaktierten die Behörden sämtliche Hausbesitzer. Diese bestätigten, dass ihre Häuser leer gewesen seien, wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Sie bestätigt damit mehrere Medienberichte.
Die Lawine habe zehn bis zwölf Chalets beschädigt, sagte Florian Piasenta, Gemeindepräsident von Salvan, am Mittwoch auf Anfrage.


07.03.2017 Wallis:
Starker Anstieg der Logiernächte in der Hotellerie
Die Hotellerie in der Schweiz verzeichnete einen erfreulichen Jahresstart. Zu den Gewinnern gehörten die Regionen Graubünden, Bern, Luzern und Wallis.
Im Januar stieg die Zahl der Logiernächte in der Schweizer Hotellerie um 5,2 Prozent auf insgesamt 2,7 Millionen. Die Zahlen müssen allerdings etwas relativiert werden: So waren die Hotelübernachtungen vor einem Jahr aufgrund des milden Winters und eines entsprechenden Schneemangels um 6,8 Prozent auf insgesamt 2.6 Millionen deutlich eingebrochen. Und es gilt ausserdem zu beachten, dass die am Dienstag vom Bundesamt für Statistik präsentierten Zahlen erstmals zusätzlich die Logiernächte von 14 Schweizer Jugendherbergen enthielten. Ohne diese Übernachtungen wären die Logiernächte im Januar lediglich um 3,7 Prozent angestiegen, wie das Bundesamt für Statistik errechnet hat.
Insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungen gingen im Januar auf das Konto ausländischer Gäste. Das entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent. Mit inländischen Gästen generierten die Hotels 1,3 Millionen Logiernächte. Dies ist ein Plus von 5,5 Prozent.
Aufgeschlüsselt nach Regionen verzeichneten Graubünden mit +8,9 Prozent, das Wallis mit +7,3 Prozent, Bern mit +7,7 Prozent sowie Luzern mit +6,5 Prozent im Januar ein überdurchschnittliches Wachstum. Unterdurchschnittlich war der Zuwachs etwa im Tessin mit +2,7 Prozent oder im Kanton Zürich mit +2,1 Prozent. In einigen Regionen, so in Basel-Stadt mit -7,7 Prozent oder im Jura mit -17 Prozent sanken die Übernachtungszahlen sehr deutlich.
Unter den vom Bundesamt für Statistik ermittelten Skidestinationen konnten St. Moritz mit +16,6 Prozent, Davos mit +12 Prozent und Zermatt mit +6,9 Prozent besonders deutlich zulegen.


06.03.2017 Oberwallis:
Es schneielet ...
Nach warmem Fasnachtswetter ist der Winter zurück. Am Montagnachmittag fallen dicke Flocken bis ins Tal. Doch wie lange bleibt der Schnee?
Der Winter holt das Oberwallis wieder ein. Am Montag schneit es erneut und dies sogar bis in den Talgrund. Gemäss Meteogroup soll der nasse Neuschnee ab 600 Meter sogar liegen bleiben. In den Bergen weht kräftiger Nordwestwind, auf der Simplonsüdseite zunehmend böiger Nordföhn. Genau der führt am Dienstag dazu, dass vor allem über den südlichen Tälern sonnige Abschnitte auftauchen. Gemäss Prognosen wird es ab Wochenmitte wieder freundlicher und der Wind lässt nach. Doch der Hochdruckeinfluss bleibt nicht lange, denn schon für das kommende Wochenende vermelden die Meteorologen wieder wechselhaftes, windiges und kühles Wetter.


05.03.2017 Wallis:
Zweite Runde bei den Staatsratswahlen
Keiner der 13 Kandidierenden erzielte im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Die Walliser müssen am 19. März nochmals an die Urne und die fünf Mitglieder des Staatsrates wählen.
Die Rekordanzahl von 13 Kandidierenden hatte es bereits vor dem ersten Wahlgang vermuten lassen: Es braucht einen zweiten Wahlgang bei den Staatsratswahlen. Nun herrscht Gewissheit. Da keiner der Kandidierenden in der ersten Runde das absolute Mehr von 60'793 Stimmen erreicht hat, kommt es am 19. März zum alles entscheidenden zweiten Wahlgang. Die fünf Kandidierenden, welche dann am meisten Stimmen erhalten, sind gewählt und bilden für die nächsten vier Jahre die Walliser Regierung.
Das beste Resultat im ersten Wahlgang erzielte mit 51'160 Stimmen Christophe Darbellay. Jacques Melly mit 50'518 Stimmen und Roberto Schmid mit 49'964 Stimmen folgen auf den Rängen zwei und drei. Den vierten Rang belegt Esther Waeber-Kalbermatten. Sie erhält 34'120 Stimmen. Stéphane Rossini auf dem fünften Rang bekommt 32'788 Stimmen. Oskar Freysinger, auf dem sechsten Rang, zählt 30'857 Stimmen. Auf Rang sieben folgt Nicolas Voide mit 26'305 Stimmen. Rang acht belegt Jean-Michel Bonvin mit 22'763 Stimmen. Frédéric Favre mit 22'731 Stimmen, Sigrid Fischer-Willa mit 20'185 Stimmen, Thierry Largey mit 17'890 Stimmen, Jean-Marie Bornet mit 17'389 Stimmen und Claude Pottier mit 16'798 Stimmen folgen auf den Rängen neun bis 13.
Die Parteien haben nun bis Dienstag um 18 Uhr Zeit, die Kandidierenden für den zweiten Wahlgang bekannt zu geben. Sie können bis dahin auch Kandidierende zurückziehen und durch neue ersetzen. Letztmals geschah dies im Jahr 2013, als die FDP ihren Kandidaten Christian Varone nach dem ersten Wahlgang aus dem Rennen nahm, und durch Léonard Bender ersetzte. Doch auch dieser schaffte die Wahl nicht, und die FDP verlor ihren Sitz an die SVP und Oskar Freysinger.
Möglich, aber eher undenkbar, ist, dass sich die Parteistrategen auf fünf Kandidierende festlegen und diese dann in stiller Wahl gewählt sind.


04.03.2017 Reckingen:
Intensives erstes Jahr für die IG Zweitwohnungen Goms
Am Freitagabend hielt die IG Zweitwohnungen Goms ihre erste Mitgliederversammlung ab und blickte auf ein äusserst intensives erstes Jahr zurück.
Premiere im Goms: Der Verein IG Zweitwohnungen Goms hielt am Freitagabend in Reckingen seine erste Mitgliederversammlung ab. Vereinspräsident Armando Camenzind konnte dabei viele Mitglieder im Gemeindesaal von Reckingen begrüssen. Der ausführliche Jahresbericht des Präsidenten machte es deutlich: Im ersten Vereinsjahr der IG Goms war viel los. Das beherrschende Thema war dabei die verschiedenen Kurtaxenreglemente im Bezirk. Gegen diese leistete der Verein Widerstand. Stephan Kieliger, Vorstandsmitglied der IG Zweitwohnungen Goms, informierte während der Versammlung, dass die Einsprachen gegen die Homologierung der Kurtaxenreglemente von mehreren Gemeinden im Goms durch den Rechtsvertreter der IG Zweitwohnungen Goms rechtzeitig im Dezember beim Bundesgericht eingereicht worden sind. Nun muss das Bundesgericht entscheiden. Ein entsprechendes Urteil aus Lausanne dürfte frühestens im Sommer vorliegen. Ebenso wurde von der IG Zweitwohnungen Goms im Februar die Verwaltungsbeschwerde gegen den Entscheid des Gemeinderats von Bellwald in Sachen Rechnungsstellung der neuen Kurtaxen beim Staatsrat des Kantons Wallis eingereicht. Ach bei diesem Dossier muss sich die IG in Geduld üben. Der Staatsrat wird erst entscheiden, wenn das Bundesgericht seinen Job gemacht hat.


04.03.2017 Stalden/Saastal:
Kettenobligatorium aufgehoben
Nach den ergiebigen Schneefällen vom Samstag war die Strasse ins Saastal schneebedeckt. Die Polizei verhängte ein Kettenobligatorium. Dieses gilt ab sofort nicht mehr.
Am Samstagnachmittag war die Strasse ins Saastal schneebedeckt. Die Kantonspolizei reagierte darauf und verhängte für den Streckenabschnitt Stalden-Saas-Grund ein Kettenobligatorium. Dieses gilt nun nicht mehr. Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist die Strasse wieder normal befahrbar.


03.03.2017 Oberwallis:
Stürmisches Wochenende steht bevor
Ein starker Südföhn wirbelt das Wallis in den nächsten Stunden kräftig durcheinander. Dazu melden Meteorologen im Süden bis zu einem halben Meter Neuschnee.
Am 1. März war der eigentliche meteorologische Frühlingsbeginn. Das Wetter präsentierte sich, trotz einigen Sonnenstunden, jedoch nicht gerade der Jahreszeit entsprechend. Im Gegenteil. Der Winter gab am Donnerstag sein Comeback. Und auch am Wochenende sind weitere Niederschläge zu erwarten, wie Daniel Köbele, Meteorologe bei MeteoGroup sagt: "Am Freitagnachmittag beginnt es auf dem Simplon zu schneien. Über den Berggipfeln und den Pässen zieht ein stürmischer Südwind auf, im Rhonetal ist ein starker Föhn spürbar." Diese Winde verstärken sich in der Nacht auf Samstag und werden von Böen zu schweren Sturmböen mit bis zu 80 bis 100 Stundenkilometern im Tal. In den Bergen bläst der Wind sogar noch stärker und zwar zwischen 130 und 170 Stundenkilometern.
Am Sonntag gibt es eine vorübergehende Wetterbesserung. Die Sonne scheint in verschiedenen Gebieten im Oberwallis. Bereits zum Wochenbeginn ändert sich dies. Es wird unbeständig und kalt mit Schnee bis ins Rhonetal.
Gute Neuigkeiten für all diejenigen, die nächste Woche Ferien haben. Ab Mittwoch präsentiert sich das Walliser Wetter dank Hochdruckeinfluss dann wieder meist sonnig mit milderen Temperaturen.


02.03.2017 Oberwallis:
Föhrenwälder bleiben Sorgenkinder
Die Funktionserfüllung der Föhrenschutzwälder geht vermehrt verloren. Deren Schutzfunktion könnte künftig ein intakter Laubmisch- oder Flaumeichenwald übernehmen.
Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts weisen die Föhrenbestände im Wallis wiederholt hohe Absterberaten auf. Mancherorts traten daraufhin andere Baumarten wie die Flaumeiche oder die Mehlbeere an die Stelle der absterbenden Waldföhren. An anderen Orten waren aber keine Ersatzbaumarten zur Stelle um die Waldfunktionen zu übernehmen. Diese gebietsweise recht dramatische Entwicklung veranlassten den Kanton Wallis gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL ein umfassendes Forschungsprojekt zu starten. Man wollte verstehen, weshalb die Föhren grossflächig abstarben.
Gemäss Mitteilung des Kantons stellten die Forschenden fest, dass die höchsten Mortalitätsraten in den vergangenen 25 Jahren vor allem in den tieferen Tallagen unterhalb von etwa 1200 Meter über Meer, und zwar hauptsächlich im trockenen Zentralwallis aufgetreten waren. Neben dem Trockenstress gelten als weiter schwächende Faktoren die Baumalterung, die zunehmende Bestandeskonkurrenz durch veränderte Nutzungsformen sowie der starke Mistelbefall.
Ein markanter Mortalitätsschub im Föhrenbestand stellten die Forschenden im Spätherbst 2016 in der Region Brig fest. Das Bild der abgestorbenen Föhren reicht mittlerweile von Brig bis nach Agarn, wobei praktisch nur die Schattenseite betroffen ist. Derzeit laufen weitere Abklärungen, um die genaue Ursache dieses Schubs ermitteln zu können.
Wie es weiter heisst, ist der Handlungsspielraum für den Forstdienst in diesem Zusammenhang sehr beschränkt. Durchforstungen könnten zwar die Konkurrenzsituation vorübergehend entschärfen, sind aber nicht nachhaltig und auf lange Sicht auch sehr teuer. Schwer steuerbar ist ferner die Dynamik von Insekten, pathogenen Pilzen, Nematoden und Misteln. Frühzeitiges Erkennen und Entfernen kann theoretisch die Schadorganismen reduzieren. Befallene Bäume werden jedoch meist spät erkannt und sind oft schwer erreichbar. Es bestehen hingegen verschiedene Möglichkeiten, Baumartenmischung und Bestandeskultur zu regulieren und somit indirekt die Funktionserfüllung der Föhrenschutzwälder zu gewährleisten. So hält der Kanton abschliessend fest, dass ein intakter Laubmisch- oder Flaumeichenwald die Schutzfunktionen der Föhrenwälder durchaus übernehmen kann.


01.03.2017 Brig/Visp:
Der kranke Mensch im Mittelpunkt
Am Sonntag wird an allen Standorten des Spital Wallis der Tag der Kranken begangen. Dies unter dem Motto "Schau mich an: ich bin voll im Leben! Wie begegnen wir kranken Menschen?"
Das komplexe und hektische Spitalleben lässt manchmal vergessen, dass der kranke Mensch im Mittelpunkt stehen sollte. Daran gilt es sich immer wieder zu erinnern. Dies geschieht unter anderem am Sonntag. "Der Tag der Kranken ist eine gute Gelegenheit, den Patienten wieder in den Mittelpunkt zu rücken und uns bewusst zu machen, dass die Linderung seines Leidens unsere wichtigste Aufgabe ist", wird Eric Bonvin, Generaldirektor des Spital Wallis in einer Mitteilung zitiert.
Der Tag der Kranken soll dazu beitragen, gute Beziehungen zwischen Gesunden und Kranken zu fördern, an die Pflichten von Gesunden gegenüber Kranken zu erinnern und das Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken zu verstärken.
Am Tag der Kranken werden an allen Standorten des Spital Wallis die Messen festlich und musikalisch gestaltet. Zudem werden die Patienten mit einem speziellen Mittagessen verwöhnt.


28.02.2017 Leuk-Susten:
Hexe verbrannt, Winter gebannt
Die Hexenverbrennung hat am Ende der fünften Jahreszeit in Leuk-Susten bereits Tradition. Auch heuer lockte das Spektakel zahlreiche Besucher an.
Mit der traditionellen Hexenverbrennung ging am Gigälizischtag in Leuk-Susten die Fasnacht zu Ende. Sogar der Himmel zeigte sich darüber traurig und weinte bittere Tränen. Allerdings vermochte der Regen das Feuer nicht zu mindern. Die Hexe brannte vor den Augen der Zuschauer lichterloh. Wie es in einer Mitteilung heisst, gab der Mageran nach zweieinhalb Wochen ausgelassener Stimmung den Gemeindeschlüssel zurück an den Präsidenten Roberto Schmidt. Zum krönenden Abschluss gaben die Guggenmusiken Schnäggu-Schränzer und Illgrabu-Kracher nochmals ihre schrägsten Töne zum Besten.


27.02.2017 Unterbäch:
Der Geburtsort des Frauenstimmrechts feiert
Das Bergdorf Unterbäch war im März 1957 wegweisend für das Frauenstimmrecht. Das 'Rütli der Schweizer Frau' feiert dies zum 60-Jahr-Jubiläum gebürtig.
Vor 60 Jahren ereignete sich im beschaulichen Bergdorf Unterbäch etwas Zukunftsweisendes. Gegen den Willen der Landesregierung erteilte der Gemeinderat von Unterbäch den Frauen ein einmaliges Abstimmungsrecht. So durften die Unterbächnerinnen als erste Frauen überhaupt in der Schweiz an die Urne. 14 Jahre bevor dies schweizweit möglich war. Dieses Jubiläum feiert das Bergdorf nun das ganze Jahr über. Geplant sind diverse Aktionen und Events. Den Auftakt bildet die Aktion von Unterbäch Tourismus, den Sportbahnen und der Gemeinde: Alle Frauen erhalten im März die Skitickets zum halben Preis.


26.02.2017 Saas-Fee:
Tödlicher Spaltensturz
Am Sonntag verunglückte ein 19-jähriger Snowboarder in Saas-Fee tödlich. Er hatte die markierten Pisten verlassen und stürzte in eine 35 Meter tiefe Gletscherspalte.
Am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr ereignete sich im Gletscherskigebiet von Saas-Fee ein tödlicher Unfall. Ein 19-jähriger Snowboarder fiel in eine Gletscherspalte und verlor dabei sein Leben. Der verunglückte Snowboarder verliess vor seinem fatalen Sturz zusammen mit einem 17-jährigen Skifahrer in der Region Mittelallalin die markierten Pisten. Dabei fuhr der Snowboarder über eine Schneebrücke. Diese brach unter der Last seines Gewichts ein. Der Freerider fiel in eine 35 Meter tiefe Gletscherspalte. Da sein Kollege vorausgefahren war, bekam dieser den Sturz nicht mit. In der Folge hielt dieser Ausschau nach seinem Kollegen, fand ihn jedoch nicht und alarmierte die Pistenpatrouilleure. Der vermisste junge Mann konnte von den Rettungskräften anschliessend geortet und geborgen werden. Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Snowboardfahrers feststellen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Beim Opfer handelt es sich um einen 19-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Solothurn.


25.02.2017 Simplon Dorf:
Frühlingsgefühle am Polentafest
Am Samstag ging in Simplon Dorf das traditionelle Polentafest über die Bühne. Dieses vermochte bei sehr milden Temperaturen viele Besucher auf die Simplon-Südseite zu locken.
Das Polentafest in Simplon Dorf geht auf einen alten Brauch zurück, den die Einheimischen seit 1966 zelebrieren. Dabei verwöhnen die Agreza-Köche die Gäste am Morgen mit einer schmackhaften Fleischsuppe und bereiten fürs Mittagessen die Polenta und den Ragout zu. Das Wort Agreza setzt sich dabei aus den Anfangsbuchstaben der Simpiler Familiennachnamen Arnold, Gerold, Ritter, Escher, Zenklusen und Arnold zusammen, welche für das leibliche Wohl der Gäste am Polentafest verantwortlich sind.
Schon am Morgen transportiere Postauto zahlreiche Fasnächtler und Heimwehsimpiler von Brig über den Simplon hinunter nach Simplon Dorf. Auch zahlreiche Politiker waren anwesend. Die Parlamentswahlen vom kommenden Wochenende warfen bereits ihre Schatten voraus. Anwesend beim Polentafest war ausserdem eine Delegation der Fasnachtsgesellschaft aus Domodossola. Der schmucke Dorfplatz wurde zum Festplatz, wo es sich unter der wärmenden Sonne angenehm essen liess. Südliches Ambiente mit Sonnenschein und Stimmung inklusive. Wie es in einer Mitteilung heisst, hatte die Küche mit achthundert Portionen frühzeitig ausverkauft zu vermelden.


24.02.2017 Riederalp:
80 Jahre Art Furrer
Art Furrer feiert am Freitag den 80. Geburtstag. Zu seinem runden Fest holt die Skilegende seine legendären vier Meter langen Ski nochmals aus dem Keller.
Die ganze Welt kennt ihn. Den König der Riederalp - Art Furrer. Geboren am 24. Februar 1937 in Greich. Heute, 80 Jahre später, ist und bleibt er ein Unikat. Gehört zu den bekanntesten Skilehrern im Alpenraum und sorgte immer wieder für Aufsehen. So beispielsweise auch in der legendären Fernsehsendung 'Verstehen Sie Spass?' von Kurt Felix. In Garmisch-Partenkirchen gab Furrer sich damals als Skischüler aus, der mit vier Meter langen Latten zum Unterricht erschien.
Zum 80. Geburtstag am Freitag will es Art Furrer nochmals wissen und holt die Kultbretter aus dem Keller. Macht sogar einen Abstecher auf die Piste. "Am Anfang war es schon ungewohnt, ich hatte die Skier seit 37 Jahren nicht mehr an. Aber nach einer Weile ging es wieder richtig gut und ich hatte Spass." In gekonnter Manier, wie ein Video der Aletsch Arena zeigt. Den längsten Ski der Welt fährt der Hotelier stilecht und sicher. Hut ab. Wir senden ihm Herzliche Glückwünsche!
 


 Autoverlad    Autoverladung
 Lötschberg:  offen,
 Offen
Goppenstein <> Kandersteg  Offen  
 Furka:   offgen,
 Offen
Oberwald <> Realp Offen
 Simplon: offen,
 Offen Brig <> Iselle(IOffen
 Oberalp:  offen,
 
Offen Andermatt <> Sedrun Offen  
 Vereina:  offen,
 Offen Klosters <> Sagliains Offen 
 Pässe   PKW-Passfahrt

Simplonpass:
  Achtung
  Achtung
  Achtung
 
Achtung Bei Schneefall Achtung
ist der SIMPLON
für Sattelschlepper
und Anhängerzüge
gesperrt!

 
  Legende:  
   Offen  Offen
 
Gesperrt  Gesperrt
 
Achtung  Achtung Achtung   
k.A. =keine Angabe
 
Nachtsperre Nachtsperre/Tagsperre
 
Für Verkehr gesperrt  für Verkehr gesperrt
 Winterausrüstung 
= Winterausrüstung !
 
KETTEN=Schneekettenpflicht
 
WS
= Wintersperre
 
S=Schnee, L=Lawine, E=Erdrutsch
 B=Baustelle, U=Unfall
 
o


Achtung Simplon     S Winterausrüstung offen
Gesperrt Nufenen   WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Furka       WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Grimsel   WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt St.Gotthard  Pass WS Für Verkehr gesperrt
Offen Tunnel    Winterausrüstung offen
Gesperrt Gr.St.Bernhard
Pass  
WS Für Verkehr gesperrt
Offen Tunnel (Maut) Winterausrüstung offen
Gesperrt Susten      WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Oberalp WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Klausen   WS Für Verkehr gesperrt
Offen Brünig    Winterausrüstung offen
Gesperrt Lukmanier    S Winterausrüstung Für Verkehr gesperrt
Gesperrt San Bernardino
Pass  
WS Für Verkehr gesperrt
  Offen Tunnel  Winterausrüstung offen
Gesperrt Albula   WS Für Verkehr gesperrt
Achtung Bernina   S Winterausrüstung offen
Achtung Julier   S Winterausrüstung offen
Offen Maloja   Winterausrüstung offen
Offen Ofen    Winterausrüstung offen
Gesperrt Pragel WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Splügen   WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Umbrail    WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt La Croix (VD) WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Livigno   WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Flüela    WS Für Verkehr gesperrt
Offen Montets (F)   Winterausrüstung offen
Gesperrt Glaubenbüelen WS Für Verkehr gesperrt
Offen Forclaz    Winterausrüstung offen
Offen Wolfgang Winterausrüstung offen
Gesperrt Weissenstein WS  Für Verkehr gesperrt





Gesperrt Sanetsch VS WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Mattmark    WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Fafleralp WS Für Verkehr gesperrt
Offen Moosalp ? Winterausrüstung offen
Gesperrt Gruben (Turtmanntal) WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Grand Dixence WS Für Verkehr gesperrt
Offen Lac de Moiry ? Winterausrüstung offen
Gesperrt Derborence WS Für Verkehr gesperrt
Offen Lac d'Emmosson ? Winterausrüstung offen
Offen Lac de Mauvoisin ? Winterausrüstung offen
Gesperrt Van-d'en-Haut WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Lac de Tseuzier
Rawyl
WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt Col du Lein   WS Für Verkehr gesperrt
Gesperrt  Croix de Coeur   WS  Für Verkehr gesperrt

Liste der Schweizer
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 Hinweis  Schnee- und Eisglätte!  Hinweise zur
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