Aktuelle News im Wallis

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Untenstehend die jeweils aktuellen Meldungen von Radio Rottu Oberwallis
(102,2 MHz) und anderen Quellen

Beachten Sie bitte die
aufgeführten Verkehrsmeldungen!
 


Nächstes Update zur Lawinengefahr
beim nächsten grösseren Schneefall


 

Aktuelle Verkehrslage
Stand: 20. August 2017
06:00 Uhr
GESPERRT:
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SCHNEE
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19.08.2017 Mörel:
Eine theatrale Reise im wahrsten Sinne des Wortes
Die Premiere von 'Peer Gynt, eine theatrale Reise' am Samstagabend war erfolgreich. Die Bühne Mörel präsentierte sich dabei an mehreren Schauplätzen. Theater in der Landschaft. Theater beim Essen. Theater im Zelt. Theater im Saal. Theater mit Musik und Songs. So präsentiert sich aktuell die Bühne Mörel. Zu ihrem 40. Geburtstag hat sie sich entschieden, einen neuen Weg zu gehen. Das Resultat ist 'Peer Gynt, eine theatrale Reise'. Ein Norweger auf der Reise und Suche nach sich selbst. All dies versehen mit einem Hauch Wallis. Damit die Zuschauer diesen Weg auch am eigenen Leib erfahren können, findet die Aufführung auf verschiedenen Bühnen statt. Am Samstag kamen zahlreiche Theaterfreunde in den Genuss dessen Erstvorstellung. "Das ist ein unvergesslicher Abend. Ich habe selten so etwas tolles erlebt. Mir fehlen die Worte und die Gänsehaut hält immer noch an", schwärmte eine Besucherin. Auch der Autor Rolf Hermann hatte nichts zu beanstanden: "Ich bin total zuversichtlich an die Premiere gereist. Nun bich ich voll und ganz zufrieden." Auch die OK-Präsidentin Irmina Imesch-Studer war zufrieden: "Mit dieser tollen Theaterfamilie sind wir schlichtweg happy."
Diese anderer Form von Theater habe gewisse Herausforderungen an den Tag gebracht. Auf der einen Seite die gesamte Logistik und Technik an den verschiedenen Schauplätzen. Aber auch die vielen Rollen im Stück. "Wir sind alles Laienschauspieler und spielen zum Teil mehr als eine Person", erklärte Laura Kronig, Präsidentin Bühne Mörel. "Dabei müssen wir schnell in einen anderem Menschen schlüpfen und sich dessen Charakter bewusst sein. Was nicht ganz einfach ist. Gleichzeitig ist es aber enorm spannend. Ich freue mich, dass wir soeben an der Premiere das Stück dem Publikum präsentieren dürfen", so die glückliche Präsidentin. Das aktuelle Projekt der etwas anderen Art präsentiert die Bühne Mörel in sechs Aufführungen noch bis am 3. September.


18.08.2017 St-Maurice:
Bussen wegen manipulierten Fahrtenschreibern
Ein ukrainischer und ein moldawischer Lastwagenfahrer haben ihre Tachos gefälscht. Die Kantonspolizei kam ihnen auf die Schliche. Die Fahrer mussten hohe Bussen bezahlen. Anfang August gingen den Spezialisten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St-Maurice zwei Lastwagenfahrer aus der Ukraine und Moldawien ins Netz, die ihre Fahrtenschreiber beeinflusst. Die Beamten legten den Sattelschlepper des 28-jährigen Lenkers aus der Ukraine für 36 Stunden still. Ausserdem musste er eine Bussengarantie in der Höhe von 3500 Franken hinterlegen. Die Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt verzeigte ihn und dessen Arbeitgeber. Der zweite Lenker, ein 28-jähriger Mann aus Moldawien, der seinen Tachografen und Geschwindigkeitslenker neutralisiert hatte, musste eine Bussengarantie von 4000 Franken deponieren. Auch ihn verzeigte die zuständige Dienststelle.
Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung festhält, handelt es sich in beiden Fällen um schwere Verkehrsübertretungen, welche die Behörden in Sitten auch dem Zollamt zur Anzeige weiterleiteten.


17.08.2017 Brig-Glis:
Ein bunt gemischtes Kinoprogramm
Vom 19. bis 26. August finden im Stockalperhof in Brig die Oberwalliser Filmtage statt. Das Programm kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Die Kulisse ist schon filmreif. Im Hof des ehrwürdigen Stockalperpalastes werden während acht Abenden ausgewählte Filme gezeigt, die für aufregende und anregende Erlebnisse sorgen werden. "Für uns machts die Mischung aus. Wir wollen nicht, dass das Publikum während einer Woche traurig aus den Vorführungen geht. Wir wollen eine kunterbunte Mischung", erklärt Hubert Manz vom Filmkreis Oberwallis, der bereits seit 27 Jahren die Oberwalliser Filmtage organisiert. Acht Filme werden vom 19. bis 26. August gezeigt. Filme wie: 'Ma Vie de Courgette' des Walliser Regisseurs Claude Barras. Oder aber 'La La Land', der mit Oscars heuer überschüttet wurde. "Mein Geheimtipp ist jedoch Hidden Figures. Ein Film über Emanzipation und Rassendiskriminierung", sagt Hubert Manz.


16.08.2017 Gampel:
A9 - die nächsten Schritte
Das Ausführungsprojekt der A9 durch den Pfynwald wird am Freitag aufgelegt. Praktisch zeitgleich werden die Vortriebsarbeiten im Tunnel Riedberg wieder aufgenommen. Zwischen dem heutigen Autobahnende in Siders Ost und dem Bildackerkreisel in Brig sind im Oberwallis noch rund 22 Kilometer der A9 zu realisieren. Dabei wird die zu erstellende Gesamtstrecke organisatorisch in drei Teilstrecken unterteilt: Siders Ost - Leuk/Susten Ost, Leuk/Susten Ost – Visp West und Visp West - Visp Ost.
Das Ausführungsprojekt der Teilstrecke durch den Pfynwald liegt ab dem 18. August für 30 Tage in den betroffenen Gemeinden Siders, Salgesch, Varen, Leuk, Agarn und Turtmann-Unterems öffentlich auf. Die 8,5 Kilometer der Autobahn durch den Pfynwald verlaufen bis zu 75 Prozent unterirdisch. Der Kostenvoranschlag des heutigen Ausführungsprojekts beträgt 1.2 Milliarden Franken.
Weiter werden die Vortriebsarbeiten am Tunnel Riedberg in Gampel wieder aufgenommen. Die Arbeiten mussten 2005 aufgrund unerwarteter Deformationen eingestellt werden. In der Zwischenzeit wurden umfangreiche Baumassnahmen realisiert, welche die Wiederaufnahme möglich machen. Das Gesamtprojekt des Tunnels beläuft sich auf rund 140 Millionen Franken.
Der weitere Fahrplan sieht nun vor, die Arbeiten beim gedeckten Einschnitt Raron und dem Trasse im Bereich Visp West aufzunehmen. Die Betonarbeiten beimTunnel Visp werden fortgesetzt. Ferner wird die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung im Tunnel Eyholz gemacht. "Damit sind sämtliche Teilstrecken der A9 im Oberwallis in der Bau- oder Genehmigungsphase", erklärte Staatsrat Jacques Melly am Donnerstagvormittag vor den Medien in Gampel.


15.08.2017 Schweiz:
Über 10'000 Menschen fordern mehr Lastwagenkontrollen
10'398 Unterschriften für mehr Lastwagenkontrollen liegen seit Dienstagmorgen auf der Bundeskanzlei. Drahtzieher ist der Verein Alpeninitiative. 10'398 Menschen haben den Aufruf der Alpeninitiative für mehr Lastwagenkontrollen im Transitverkehr unterzeichnet. Die Unterschriften haben die Verantwortlichen am Dienstagmorgen zuhanden von Bundespräsidentin Doris Leuthard bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die Unterzeichnenden fordern unter anderem den Ausbau der Kontrollstellen.
Für Unterschriften weibelten die Verantwortlichen auch im Oberwallis. Am Sonntag stellte der Verein Alpeninitiative bei einem Anlass in Brig klare Forderungen. Neben mehr Kontrollen der Camions verlangte er mit Nachdruck ein Verbot für Gefahrentransporte über den Simplon.


14.08.2017 Gondo-Zwischbergen:
Bauchweh wegen Bundesbern
Zoll, Grenzwacht und die Wasserzinsen. Die Gemeinde Zwischbergen lebt davon. Doch der Zoll und die Grenzwacht sind weg. Die Wasserzinsen sollen sinken. Die Gemeinde leidet.
Dank der Grenzwacht, den Wasserzinsen und der Zollabfertigung ging es der Gemeinde Zwischbergen und insbesondere dem Grenzdorf Gondo lange Zeit sehr gut. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Zollkontrolle der Lastwagen haben die Beamten aus Bundesbern in den Talgrund nach Gamsen verschoben. Ebenso grösstenteils die Grenzwacht. Der zivile Zoll ist nicht mehr ständig in Gondo. Der Grund dafür: Der Lastwagenverkehr nimmt immer mehr zu. Die Zollabfertigung braucht deshalb immer mehr Platz. In Gondo ist eine Vergrösserung der Abfertigung wegen der topografisch bedingten Schmalheit des Tal nicht mehr möglich. Roland Squaratti, Präsident der Gemeinde Zwischbergen, blickt deshalb mit gemischten Gefühlen in die Zukunft: "Durch den Wegzug der Zollabfertigung gehen in Gondo vier bis fünf gutbezahlte Jobs verloren. Das schmerzt natürlich. Von der Verlegung der Zollstelle und der Grenzwacht haben wir aus den Medien erfahren."
Bauchweh machen dem Präsidenten der Gemeinde Zwischbergen und seinen Bewohnern auch eine mögliche Senkung der Wasserzinsen ab 2020, wie sie die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard zur Entlastung der Energiekonzerne vornehmen will. "Das wäre für unsere Gemeinde eine Katastrophe", so Roland Squaratti. Vor vier Jahren wies Zwischbergen noch Bruttoeinnahmen von 2.5 Millionen Franken aus. Weil das örtliche Kraftwerk Energie Electrique du Simplon, an welchem der Energiekonzern Alpiq als Grossaktionär beteiligt ist, wegen den tiefen Strompreisen plötzlich in die roten Zahlen abrutschte, fehlte auf einen Schlag eine halbe Million Franken an Einnahmen. Aktuell budgetiert die Gemeinde jährliche Einnahmen von 2 Millionen Franken. Davon sind 1.1 Millionen Franken Wasserzinseinnahmen. Dies entspricht 55 Prozent des Gemeindebudgets. Wenn der Vorschlag von Bundesrätin Leuthard durchkommt, müsste Zwischbergen ab dem Jahr 2020 deutliche Abstriche bei den Wasserzinseinnahmen hinnehmen. Einnahmen in der Höhe von 300'000 Franken würden fehlen.
Das hätte auch Auswirkungen auf den interkommunalen Finanzausgleich im Wallis. Denn dort ist Zwischbergen momentan eine wichtige Gebergemeinde, weil zur Ermittlung der Ausgleichszahlungen die Wasserzinseinnahmen eine gewichtige Rollen spielen. Wenn diese nun stark abnehmen, schlägt sich das in den Berechnungen für den Finanzausgleich erst zwei bis drei Jahre später nieder. So müsste die Gemeinde Zwischbergen während der Übergangszeit rote Zahlen schreiben und der Kanton Wallis hätte auf einen Schlag einen guten Zahler im Finanzausgleich weniger.


13.08.2017 Mayens de Conthey:
Oberwalliser Erfolge beim Sommerstechfest
Beim Sommerstechfest in Mayens de Conthey sicherten sich zwei Tiere aus dem Oberwallis jeweils einen 3. Rang in der Kategorie Zweitmelken und Kühe. Die Sommerringkuhkämpfe sind immer ein Touristenmagnet. Schönes Wetter kombiniert mit der Tradition der Kämpfe zieht. Diese zählen jedoch nicht zur offiziellen kantonalen Wertung. Normalerweise findet je ein Stechfest im oberen und unteren Kantonsteil statt. Da sich dieses Jahr jedoch östlich der Raspille kein Veranstalter finden liess, blieb der Match vom Sonntag in Rouet, in den Maiensässen von Conthey, der Einzige. Zehn Züchter aus dem Oberwallis waren mit ihren Tieren vor Ort. Erfolgreich war dabei einerseits Combine der Stallung Karlen-Steiner aus Niedergesteln. Sie erreichte in der Kategorie Zweitmelken den 3. Rang. In der Kategorie Kühe tat es ihr Valencia der Stallung Mischabel aus Täsch gleich.


12.08.2017 Simplon:
Schwere Geschütze auf der Wasserrutsche
Der Waterslide Contest oberhalb von Simplon Dorf lockte viele Besucher an und bot einige eindrückliche Bilder. Sport und Spass kombinieren. Das ist das Ziel des Waterslide Contest in der Putztola oberhalb von Simplon Dorf. 27 Teilnehmer und Gruppen waren am Samstagnachmittag mit dabei. Bei der Abfahrt ins kühle Nass zählte einerseits die sportlichen Leistungen der Skifahrer und Boarder. In der Kategorie Fun drehte sich alles um die Originalität der Vehikel. Die Jury war angeführt vom Gemeindepräsidenten Sebastian Arnold zusammen mit dem Ortspfarrer Frank Sommerhoff. Gemäss Mitteilung verzeichnete die 9. Ausgabe des Waterslide Contests einen Rekord: Noch nie waren so viele und teils schwergewichtige Fortbewegungsmittel angemeldet. Dies setzt teilweise den Einsatz von Staplern und Seilwinden voraus. Die Organisatoren zeigen sich mit dem reibungslosen Ablauf zufrieden mit dem Event.


11.08.2017 Stalden/Saas-Grund:
Strasse infolge Steinschlag gesperrt
Das Saastal ist derzeit von der Aussenwelt abgeschnitten. Bis auf unbestimmte Zeit ist die Strasse zwischen Saas-Grund und Stalden aufgrund eines Steinschlags nicht befahrbar. Wer am Freitagmorgen vom Saas ins Tal gelangen will, braucht viel Geduld. Die Strasse zwischen Stalden und Saas-Grund ist in beiden Richtungen gesperrt. Als Grund gibt die Kantonspolizei einen Steinschlag an. Aufgrund des Wetters gestalten sich die Aufräumarbeiten schwierig, deshalb ist die Strecke bis auf unbestimmte Zeit gesperrt. Der Kantonsgeologe ist zum Ereignisort in den Huteggen unterwegs. Er wird zusammen mit dem Strassenmeister die Situation begutachten.
Update: Die Strasse soll ab 13:00 Uhr wieder freigegeben werden.


10.08.2017 Wallis:
Hilfe für von Frostschäden betroffene Winzer
Wegen der Frostschäden kommt der Staatsrat Winzern entgegen. Er erlaubt definierten Walliser AOC-Weinen den Verschnitt mit AOC-Weinen aus anderen Kantonen in Höhe von 10 Prozent. Infolge der schweren Schäden durch den Frühlingsfrost hat der Staatsrat dem Antrag des Branchenverbands der Walliser Weine stattgegeben und erlaubt ausnahmsweise einzig in diesem Jahr den Verschnitt der Walliser AOC-Weine mit 10 Prozent anderer Schweizer AOC-Weine. Diese Massnahme gilt ausschliesslich für den Fendant AOC Wallis und für die Rot- und Roséweine AOC Wallis.
Für den Branchenverband der Walliser Weine sollte mithilfe dieser dringlichen Massnahme ein Maximum der negativen Folgen für die kommende Ernte vermindert und die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Branche, vor allem für die Grossverteilung, in Grenzen gehalten werden.
Gemäss Mitteilung ist diese ausserordentliche Massnahme des Kantons auf den Jahrgang 2017 beschränkt. Die Massnahme rechtfertigt sich für den Chasselas, den Pinot Noir und den Garmay, die am meisten von diesem aussergewöhnlichen Frostbefall in Mitleidenschaft gezogen wurden und deren Reserven für den Konsum am knappsten sind.
Abschliessend hält der Staatsrat fest, dass er den Verschnitt für alle anderen Walliser AOC-Weinen ablehnt.


09.08.2017 Mayens de Conthey:
Sommerstechfest im Maiensäss
Am Sonntag kämpfen in Mayens de Conthey über hundert Eringerkühe um den Titel der Sommerkönigin. Auch starke Tiere aus dem Oberwallis mischen mit. Sommerringkuhkämpfe zählen zwar nicht zur offiziellen kantonalen Wertung. Dennoch ziehen sie jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Allen voran Touristen. Normalerweise findet je ein Stechfest im oberen und unteren Kantonsteil statt. Da sich heuer jedoch östlich der Raspille kein Veranstalter finden liess, bleibt der Match vom kommenden Sonntag in Rouet, in den Maiensässen von Conthey, der einzige. Deshalb werden dort auch zehn Züchter aus dem Oberwallis ihre Schwarzen in den Ring schicken. Wie OK-Präsident Yvon Coppey gegenüber rro sagte, sind insgesamt rund 110 Tiere aus dem ganzen Kanton angemeldet. Starten tun sie in den Kategorien Kühe, Erst- und Zweitmelken sowie Rinder. Die Vorausscheidungen beginnen um halb zehn Uhr.
Gastgeber und Organisator sind Aven und die Eringerviehzuchtgenossenschaft Daillon. Sie freuen sich, zahlreiche Zuschauer in den traumhaften Maiensässen von Conthey, im Welschen Mayens de Conthey, zu begrüssen. "Da hochkarätige Tiere am Start sein werden, können sich die Besucher auf spannende Kämpfe freuen. Und natürlich werden wir für köstliche Verpflegung sowie musikalische Unterhaltung bis in die späten Abendstunden sorgen", verspricht Yvon Coppey.


08.08.2017 Oberwallis:
Wenn Petrus das Blatt wendet
Passend zu diesem Sommer steht der Dienstag ab der zweiten Tageshälfte im Zeichen von Gewittern. Bis Ende Sommer dürften so viel Blitze gezählt werden wie sonst in einem Jahr. Der Dienstag präsentiert sich von der wechselhaften Seite. Am Morgen noch mit föhnigem und meist trockenem Wetter geht es am Nachmittag mit Gewittern weiter. Bis zur Wochenmitte kühlt es dann weiter ab. So soll es am Freitag im Oberwallis noch maximal 19 Grad haben. Zwischen Gemmi und Grimsel fallen sogar Schneeflocken bis auf 2000 Meter. Passend aufs Wochenende setzt sich dann aber wieder schönes und wärmeres Wetter durch. Das Wetter dieser Woche passt zum diesjährigen Sommer, der von Gewittern geprägt ist. Bis Ende August dürften in der Schweiz so viele Blitze gezählt werden wie sonst durchschnittlich in einem ganzen Jahr, heisst es vonseiten von Meteorologen.
Auch im Wallis zeigen sich die starken Gewitter. Am Mittwochmorgen werden in der Region vom Obergoms bis zum Simplonpass bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.


07.08.2017 Wallis:
Deutliche Zunahme der Logiernächte
Die Hotellerie im Wallis verbuchte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode eine deutliche Zunahme bei den Logiernächten. Die Hotellerie in der Schweiz befindet sich wieder im Aufwind. Das gilt auch im Wallis. So stieg die Zahl der Logiernächte kantonal im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,8 Prozent. Zählte die Hotellerie im ersten Halbjahr 2016 im Wallis noch 1,84 Millionen Übernachtungen, waren es heuer 1,97 Millionen. Schweizweit registrierte die Hotellerie von Januar bis Juni 17,6 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Anstieg um 4,4 Prozent. Mit insgesamt 9,5 Millionen Logiernächten verzeichnete die ausländische Nachfrage ein Plus von 4,7 Prozent. Die Zunahme ist in erster Linie Gästen aus Asien zuzuschreiben, die einen Anstieg um 287'000 Logiernächte verbuchten. Bei den inländischen Gästen zählte man 8,1 Millionen Logiernächte, was einer Zunahme von 4 Prozent entspricht. Dies geht aus den am Montag publizierten provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik hervor.
Zehn der 13 Schweizer Tourismusregionen verzeichneten im ersten Halbjahr 2017 mehr Logiernächte als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Region Bern wies den grössten absoluten Anstieg auf, gefolgt von der Region Zürich und vom Wallis.


06.08.2017 Wallis:
Überprüfung von unqualifizierten Bergführern
Weil zusehends Bergführer unerlaubt und zu Tiefpreisen ihre Dienste im Wallis anbieten, reagiert der Kanton. Er schickt Kontrolleure an beliebte Routen. Der Kanton Wallis will gemeinsam mit dem Schweizer Bergführerverband Tourenleiter und Skilehrer ohne Ausbildung aus dem Verkehr ziehen. Wie die 'NZZ am Sonntag' berichtet, sollen künftig zwei bis vier vom Kanton bezahlte Kontrolleure auf beliebten Abfahrten, auf Wegen zu Berghütten sowie am Fuss von Klettersteigen unterwegs sein. Seit 2014 dürfen nämlich laut Gesetz nur noch zertifizierte Leiter alpine Wanderungen, Hoch- und Klettertouren wie auch Schneeschuhwanderungen anbieten. Dennoch würden kommerzielle Outdoor-Aktivitäten zu wenig kontrolliert, wie Pierre Mathey, Geschäftsführer des Schweizer Bergführerverbands, zu der Zeitung sagte. Mit der verstärkten Aufsicht wolle das Wallis dafür sorgen, dass keine unqualifizierten Bergführer ihre Dienste zu Dumpingpreisen anböten.


05.08.2017 Oberwald/Realp:
Störung am Autoverlad behoben
Am Autoverlad Furka blockierte am Samstagmorgen ein Zug die Strecke. Diese ist nun wieder normal befahrbar. Reisende müssen aber weiterhin mit Verspätungen rechnen. Gemäss Mitteilung musste die Matterhorn Gotthard Bahn den Verkehr am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp am Samstagmorgen zwischenzeitlich stoppen. Grund dafür war ein Zug, welcher die Linie aufgrund einer technischen Störung blockierte. Diese konnten die Verantwortlichen nun beheben und den Zug hinausziehen. Trotzdem gibt es weiterhin noch Verspätungen auf der Strecke.


04.08.2017 Wallis:
Hagel setzt dem Weinbau zu
Die heftigen Gewitter am Nationalfeiertag haben unter anderem die Weinberge von Conthey und Savièse getroffen. Die beschädigten Beeren bilden potenzielle Fäulnisherde.
Erst der Frost, dann der Hagel. Der Walliser Weinbau kommt heuer nicht zur Ruhe. Am 1. August hat das Hagelgewitter vor allem die Weinregion Erde-Sensine in Conthey und Chandolin-Vuisse in Savièse beschädigt. Wie die Dienststelle für Landwirtschaft schreibt, sind zurzeit keine Risiken von Weissfäule in den betroffenen Parzellen auszumachen. Hingegen bilden die beschädigten Beeren potenzielle Fäulnisherde, falls diese nicht rasch vernarben. Der intensive Regen, welcher gleichzeitig mit dem Hagel niederging, hat die eingesetzten Pflanzenschutzmittel ausgewaschen. Das kantonale Weinbauamt empfiehlt, die vom Hagel betroffenen Trauben mit Folpetkupfer und einem Spritzmittel gegen echten Mehltau zu behandeln, um so die Aktivitäten von Mikroorganismen einzudämmen. Die aktuellen klimatischen Bedingungen sollten die Vernarbung der Beeren fördern.
Einmal mehr ist auch die Suzukiifliege Thema im Weinberg. Allerdings haben die Verantwortlichen bis dato in den aufgestellten Fallen nur einige einzelne Kirschessigfliegen gefangen. Aufgrund des aktuellen Vegetationsvorsprungs und den verschiedenen Hitzewellen geht das Weinbauamt davon aus, dass sich eventuelle Befälle auf die gleichen Risikoparzellen der letzten beiden Jahre beschränken.
Weitere wichtige Informationen finden Weinbauern auf der entsprechenden Homepage der Dienststelle für Landwirtschaft.


03.08.2017 Visp:
Der heisseste Tag des Jahres
Der Donnerstag hat in Visp fast den bisherigen Hitzerekord geknackt. So heiss war es seit 1983 nicht mehr. Auch am Donnerstag war es im Wallis wieder schön und heiss. Am Nachmittag erreichten die Temperaturen laut Meteo Schweiz an die 35.5 Grad. So heiss war es in diesem Jahr noch nie. Noch heissere 37 Grad gab es in Sitten und Saxon. In den anderen Gebieten vom Oberwallis gab es den Hitzerekord bereits am Mittwoch, wie in Zermatt mit 28.2 Grad. In Simplon-Dorf erreichten die Höchstwerte ihr Maximum am 7. Juli mit 27 Grad, im Obergoms am 24. Juni mit 30 Grad in Ulrichen und Oberwald.
Und auf dem 3873 Meter hohen Kleinen Matterhorn war es am 11. Juni mit 11.3 Grad am wärmsten.
Bis am Wochenende bleibt es heiss und schwül. Erst ab Sonntag kühlt es für ein paar Tage wieder auf 'normale' Werte ab.


02.08.2017 Saas-Grund:
Fund menschlicher Überreste auf dem Hohlaubgletscher
Zwei Bergsteiger entdeckten vergangenen Dienstag auf dem Hohlaubgletscher oberhalb der Bergstation Hohsaas Überreste eines seit rund 30 Jahren vermissten Deutschen. Zwei Bergsteiger beabsichtigten vergangenen Dienstag von der Bergstation Hohsaas das Lagginhorn zu besteigen. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen kehrten sie um und liefen über den Hohlaubgletscher zurück in Richtung Bergstation Hohsaas. Dabei entdeckten sie menschliche Überreste sowie zwei Schuhe. Die schlechten Wetterbedingungen verhinderten am Dienstag jedoch einen Bergungsflug zum Fundort.
Am vergangenen Mittwochnachmittag konnte die Rettungsstation Saastal in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei dann die Überreste aus dem Eis befreien und im Anschluss per Helikopter ins Tal fliegen. So heisst es in einer Mitteilung.
Die Behörden liessen die Person zur formellen Identifikation an die Universiät Bern überführen. Nach dieser steht fest, dass es sich bei der Person um einen deutschen Staatsangehörigen handelt, der nach einer Wanderung in der Region Hohsaas seit dem 11. August 1987 als vermisst galt. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt 44 Jahre alt.


01.08.2017 Derborence:
Unwetter löst Gerölllawine aus
Heftige Gewitter verursachten am Dienstag bei Derborence einen Erdrutsch. Dieser begrub drei Autos unter sich. Verletzte gab es keine. Am Dienstag gegen 17 Uhr ging bei Derborence eine Gerölllawine nieder. Dies aufgrund der starken Gewitter. Gemäss Markus Rieder, Mediensprecher der Kantonspolizei Wallis, verschüttete die Lawine drei Fahrzeuge. Die aufgebotene Feuerwehr konnte die Insassen unverletzt evakuieren. Die Strasse bleibt aber bis auf Weiteres gesperrt.


01.08.2017 Sitten:
Hitzerekord in der Kantonshauptstadt
In der ganzen Schweiz war es am 1. August so heiss wie noch nie. In Sitten stiegen die Temperaturen auf bis zu 34,7 Grad. So heiss war der Schweizer Nationalfeiertag noch nie: An vielen Orten wurden am Dienstag die höchsten Temperaturen an einem 1. August seit Messbeginn erreicht. Spitzenreiter war Sevelen im St. Galler Rheintal mit 35,7 Grad. Doch auch an über 20 anderen Orten im Osten und in den Föhngebieten wurden Rekordwerte gemessen, wie SRF Meteo in einer Mitteilung schreibt. So auch in der Walliser Kantonshauptstadt. In Sitten erreichte das Thermometer bis zu 34,7 Grad. Am Dienstagabend ziehen vom Unterwallis her kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und vor allem vorübergehend stürmischem Wind auf. Die nächsten Tage geht es aber hochsommerlich weiter, erst ab Sonntag kühlt es nach teils kräftigem Gewitterregen vorübergehend bis Mittwoch ab. Anschliessend steigen die Temperaturen rasch wieder an.
 


 Autoverlad    Autoverladung
 Lötschberg:  offen,
 Offen
Goppenstein <> Kandersteg  Offen  
 Furka:   offgen,
 Offen
Oberwald <> Realp Offen
 Simplon: offen,
 Offen Brig <> Iselle(IOffen
 Oberalp:  GESCHLOSSEN,
 
Gesperrt Andermatt <> Sedrun Gesperrt  
 Vereina:  offen,
 Offen Klosters <> Sagliains Offen 
 Pässe   PKW-Passfahrt

Simplonpass:
  Achtung
  Achtung
  Achtung
 
Achtung Bei Schneefall Achtung
ist der SIMPLON
für Sattelschlepper
und Anhängerzüge

gesperrt!

 
  Legende:  
   Offen  Offen
 
Gesperrt  Gesperrt
 
Achtung  Achtung Achtung   
k.A. =keine Angabe
 
Nachtsperre Nachtsperre/Tagsperre
 
Für Verkehr gesperrt  für Verkehr gesperrt
 Winterausrüstung 
= Winterausrüstung !
 
KETTEN=Schneekettenpflicht
 
WS
= Wintersperre
 
S=Schnee, L=Lawine, E=Erdrutsch
 B=Baustelle, U=Unfall
 
o


Offen Simplon     offen
Offen Nufenen   offen
Offen Furka    offen
Offen Grimsel   offen
Offen St.Gotthard  Pass offen
Offen Tunnel    offen
Offen Gr.St.Bernhard
Pass  
offen
Offen Tunnel (Maut) offen
Offen Susten      offen
Offen Oberalp     offen
Offen Klausen   offen
Offen Brünig    offen
Offen Lukmanier    offen
Offen San Bernardino
Pass  
offen
  Offen Tunnel  offen
Offen Albula   offen
Offen Bernina   offen
Offen Julier   offen
Offen Maloja   offen
Offen Ofen    offen
Offen Pragel offen
Offen Splügen   offen
Offen Umbrail    offen
Offen La Croix (VD) offen
Offen Livigno   offen
Offen Flüela    offen
Offen Montets (F)   offen
Offen Glaubenbüelen offen
Offen Forclaz    offen
Offen Wolfgang offen
Offen Weissenstein  offen





Offen Sanetsch VS offen
Offen Mattmark    offen
Offen Fafleralp offen
Offen Moosalp offen
Offen Gruben (Turtmanntal) offen
Offen Grand Dixence offen
Offen Lac de Moiry offen
Offen Derborence offen
Offen Lac d'Emmosson offen
Offen Lac de Mauvoisin offen
Offen Van-d'en-Haut offen
Offen Lac de Tseuzier
Rawyl
offen
Offen Col du Lein offen
Offen  Croix de Coeur   offen

Liste der Schweizer
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