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Untenstehend die jeweils aktuellen Meldungen von Radio Rottu Oberwallis
16:00 Uhr(102,2 MHz) und anderen Quellen wie z.B. 20minuten

Beachten Sie bitte die
aufgeführten Verkehrsmeldungen!
 




LAWINENGEFAHR ist
ERHEBLICH
Stufe   
3  von 5
Örtliche Situation
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gültig bis auf Weiteres
Angaben gemäss SLF
WINTERSPERRE:
SUSTEN bis auf Weiteres


 

Aktuelle Verkehrslage
Stand: 05. Juni 2020
09:30 Uhr
GESPERRT

MORGINS
wegen COVID-19
Grenzübergang nach
Frankreich gesperrt

LIVIGNO
UMBRAIL

wegen COVID-19
Grenzübergang nach
Italien gesperrt



SCHNEE
bei allen höheren Pässen
wird witterungsbedingt
Winterausrüstung
empfohlen!

 

03.06.2020 Norwegen/Alta:
Erdrutsch spült acht Häuser ins Meer
Es dauerte nur wenige Minuten, dann waren acht Häuser im norwegischen Ort Alta Geschichte. Ein Erdrutsch hat sie in den Fjord gespült. Der kleine Ort Alta in Norwegen ist um acht Häuser ärmer. Nachdem sich bereits einen Tag zuvor ein grosser Riss in der Strasse aufgetan hatte, setzte sich am Morgen des 3. Juni 2020 plötzlich das Erdreich mitsamt den Gebäuden darauf in Bewegung.
Die gespenstische Szenerie hat Anwohner Jan Egil Bakkeby festgehalten. Er selbst hat sich gerade noch retten können, berichten norwegische Medien. Sein gesamtes Hab und Gut habe er jedoch in diesem Moment an den Altafjord verloren. Zunächst war nicht klar, ob Menschen in den Häuser waren. Inzwischen gab die Feuerwehr Entwarnung.
Laut ersten Analysen war eine Schicht aus sogenanntem Quickton für den verhängnisvollen Erdrutsch verantwortlich. Dabei handelt sich um eine feine, wasserhaltige Ablagerung, die sich während der letzten Eiszeit gebildet hat. Quickton entsteht,wenn sich in salzreichen Gewässern feine Sedimente ablagern. Daher findet man es vor allem entlang der Küste.
Das Problem hat gemäss Spektrum.de «zwei verhängnisvolle Besonderheiten, die es unter bestimmten Bedingungen instabil machen.» So sorgt das eingelagerte Salz zwar für Festigkeit, allerdings kann genau dieses auch leicht ausgewaschen werden – etwa durch Regen. Geschieht das, wird der Untergrund instabil. Daher reicht heute oft schon eine kleine Erschütterung, um schon bei geringer Hangneigung grosse Flächen zum Abrutschen zu bringen. Wenn das geschieht, treten Scherkräfte auf. Das heisst, wenn die Flächen in Relation zueinander verschoben werden, wird Quickton dünnflüssiger. Aufgrund dieser Eigenschaften kommt es immer wieder zu Erdrutschen, bei denen ganze Landstücke wegdriften – so wie nun in Alta, wo vermutlich der starke Regen der letzten Zeit das Ganze ausgelöst hat.


02.06.2020 Basel:
Im Zoo wird ab jetzt der Stresspegel gemessen
Am Samstag öffnet der Zolli erstmals nach der Coronakrise wieder seine Tore. In den letzten Monaten gab es bei verschiedenen Tieren Nachwuchs. Nun können Besucher die Jungtiere zum ersten Mal live besichtigen. Dies aber unter Sicherheitsmassnahmen und mit einer Besucher-Limite.
Fast 3.5 Millionen Franken an Einnahmen sind dem Zoo in den letzten Monaten während der pandemiebedingten Schliessung entgangen. Und es wären noch mehr gewesen, hätte es die Spenden und die Kurzarbeitsentschädigungen nicht gegeben. Denn wie Zollidirektor Oliver Pagan an einem Medienrundgang ausführte, seien dem Zoo rund 5.5 Millionen Franken an Eintrittseinnahmen entgangen.
Umso mehr würden sich die Zolli-Verantwortlichen jetzt auf die Öffnung freuen. Mit einem Limit von 4000 Besuchern, die sich mit ihren Kindern auf der Anlage aufhalten dürfen, würden die Einschränkungen zahlenmässig nicht gross ins Gewicht fallen. Der Zoo legt aber Wert auf ein stressfreies Bechuchserlebnis. Beim Einlass gibt ein Display darum nicht nur Auskunft darüber, für wie viele Gäste es noch Platz hat, sondern auch wie hoch der Stresspegel drinnen ist.
Auf die Besucher warten verschiedene Jungtiere, die während der Schliessung auf die Welt gekommen sind. Bei den Eingängen und auf dem Areal wird der Zolli darauf achten, dass die Abstandregeln eingehalten werden. Kleinere Tierhäuser, zum Beispiel das der Panzernashörner, bleiben geschlossen. Grössere Indoor-Anlagen wie das Affenhaus oder das Vivarium können im Tröpfchensystem und Einbahnverkehr besucht werden. Auf der Anlage werden freiwillige Helfer aus dem Zoo-Freundeverein darauf achten, dass auch draussen die gebotenen Abstände gehalten werden. Doch wie wird es für die Tiere sein, wenn plötzlich wieder Menschen an ihr Revier kommen? Zoodirektor Pagan zeigte sich überzeugt, dass sich die Zollitiere wieder rasch an die Besucherströme gewöhnen werden. Die Menschenaffen dürften sich sogar auf die menschlichen Besucher freuen.


01.06.2020 Brasilien:
Brasilien meldet mehr Corona-Tote als Italien
In Brasilien wurde ein neuer Negativ-Rekord bei der Zahl der Corona-Toten registriert. Die Zahl der Opfer steigt im grössten Land Lateinamerikas auf über 34’000. In Brasilien sind 1473 weitere Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gestorben. Die Zahl der Corona-Opfer stieg in dem grössten Land Lateinamerikas auf 34 021, wie das Gesundheitsministerium in Brasilien mitteilte. Laut der John-Hopkins-Universität in den USA überholte Brasilien Italien und rückte auf den dritten Platz der Länder mit den meisten Corona-Toten. Nachweislich mit dem Virus infiziert haben sich in dem Land bislang 614 941 Menschen. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen, auch weil Brasilien sehr wenig testet, im öffentlichen Gesundheitssystem etwa nur schwere Fälle. Vor 100 Tagen war in dem Land der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, ein 62 Jahre alter Mann. Auch unter den brasilianischen Ureinwohnern breitet sich das Coronavirus immer stärker aus. Die Todesfälle in diesem Teil der Bevölkerung verfünffachten sich im vergangenen Monat, wie ein Verband der Urvölker mitteilt. Viele Epidemiologen hatten vergebens gehofft, dass die Stämme durch ihre sehr abgelegenen Siedlungsgebiete geschützt würden.
Der rechte Präsident Jair Bolsonaro nannte das Coronavirus eine kleine Grippe und wollte keine Einschränkungen zur Eindämmung treffen. Inzwischen tötet das Virus in Brasilien mindestens einen Menschen pro Minute, rechnete die Zeitung «Folha de S. Paulo» aus. Ihre Internetseite war am Donnerstagabend schwarz hinterlegt.


31.05.2020 Deutschland:
Gäste im Europa-Park halten Abstand nicht ein
Die Schutzmassnahmen im Europa-Park werden nicht immer eingehalten. Bilder aus dem Internet zeigen, dass Besuchergruppen teils zu nah beieinander stehen. Am Pfingstwochenende hat der Europa-Park wieder seine Tore geöffnet. Man hatte ein umfangreiches Massnahmenpaket angekündigt: Die Besucherzahl ist reduziert, es gibt an vielen Orten eine Maskenpflicht und es müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen Besuchergruppen eingehalten werden. Zur Information der Gäste hat der Park auch ein Info-Video produziert.
Allerdings erscheinen nun online vereinzelt Fotos und Videos, die zeigen, dass das mit dem Abstand nicht so recht klappt. Weil teils Warteschlangen geschlossen werden, komme es zu dichten Ansammunglen vor den Bahnen, schreibt etwa ein niederländischer Twitter-Nutzer.


30.05.2020 Schweiz:
Swiss verlängert gebührenfreien Umbuchungszeitraum
Wer Corona-Symptome aufweist, darf sein Flugbillett umtauschen oder es sich zurückerstatten lassen. Dies erlaubt auch die Swiss. Flugzeuge sind keine Virenschleudern, wenn es nach der Swiss geht. Es habe sich noch nie jemand nachweislich auf einem Swiss-Flug infiziert, hält die Airline fest. So erklärte Thomas Frick, Chief Operating Officer bei der Swiss, am Donnerstagmorgen vor der Presse: «Die Luft in unseren Flugzeugen ist mit Garantie besser als in Ihren Büros.» Das berichten die Zeitungen von Tamedia.
Fluggäste, die ihr Reisedatum ändern möchten, können einmalig eine gebührenfreie Umbuchung für dieselbe Strecke und dieselbe Reiseklasse vornehmen. Klar sei, dass unabhängig von Corona bei der Swiss keine Personen mit offensichtlichen Krankheitssymptomen zu einem Flug zugelassen werden. Personen mit Covid-19-Erkrankungen dürfen gratis umbuchen. Damit hält sich die Swiss auch an eine Empfehlung der EASA.
Die Swiss hat verschiedene weitere Massnahmen getroffen, um auf die Corona-Krise zu reagieren. Das Kabinenpersonal trägt Masken – und den Passagieren werden sie auch empfohlen. Getränke werden nur noch in Flaschen statt wie üblich in Plastikbechern ausgeschenkt, auf die Essensausgabe in der Economy-Class wird auf Kurzstreckenflügen verzichtet.


29.05.2020 Herisau/AR:
Pöstler stürzt über Mauer zwei Meter in die Tiefe
In Herisau AR hat sich am Freitag ein Unfall mit einem dreirädrigen Töff ereignet. Der Lenker stürzte samt dem Fahrzeug über eine Mauer. Am Freitag kurz nach 10.15 Uhr wollte in Herisau ein 18-jähriger Mann, welcher mit Postzustellungen beschäftigt war, im Bereich eines Hauseinganges mit einem dreirädrigen Kleintöff wenden. Dabei geriet der Fahrzeugfahrer mit seinem Töff über eine Stützmauer hinaus und stürzte zweieinhalb Meter in die Tiefe, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt. Der junge Mann blieb unverletzt. Am Dreiradfahrzeug entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken. Es wurde im Anschluss an die Unfallaufnahme durch die aufgebotene Pikettgarage geborgen.


28.05.2020 Schweiz/Deutschland:
Autoposer halten Polizei auf beiden Seiten der Grenze auf Trab
Die Öffnung der Grenzen am 15. Juni bereitet der Polizei in Deutschland jetzt schon Sorgen. Doch nicht nur im Nachbarland hat man mit Schweizer Verkehrsrowdys zu kämpfen. Ab dem 15. Juni sind die Grenzen zu den Nachbarländern wie Deutschland und Österreich für die Schweizer wieder geöffnet. Der Konstanzer Polizei bangt es schon jetzt vor der Grenzöffnung. Allerdings nicht wegen der vielen zu erwartenden Einkaufstouristen. Die Polizei sorgt sich wegen Raser aus der Schweiz. Denn gewisse Schweizer, die die Strassen in Deutschland für Rennen nutzen, sind den Polizisten wohlbekannt. Herbert Storz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, sagt gegenüber dem «Südkurier»: «Ich schätze, die können es kaum abwarten, wieder über die Grenze zu kommen.» Mehr noch: «Ich bin sicher, dass höllisch etwas los sein wird.»
Bereits am Sonntagabend, noch vor der offiziellen Grenzöffnung für jedermann, lieferten sich ein weiss lackierter Audi RS 6, ein schwarzer und ein silberner BMW mit Schweizer Kennzeichen ein Rennen zwischen Geisingen und Engen (D). Solch ein Verhalten sei typisch, meint Storz. Noch während den Ermittlungen des Vorfalls vom Sonntag fand am Mittwoch bereits das nächste Rennen statt. Drei Mercedes und ein BMW, ebenfalls mit Schweizer Autokennzeichen, fuhren um die Wette. Doch für diese Strassenrowdys ging es nicht ganz so glimpflich aus. Noch in derselben Nacht konnten die Täter ausfindig gemacht werden. Die acht Schweizer versammelten sich auf einem Parkplatz eines Discounters.


27.05.2020 Schweiz:
Elektroautos sind so beliebt wie nie zuvor
Immer mehr Schweizer ziehen die Anschaffung reiner Elektroautos in Betracht. Die positiven Umweltauswirkungen sind aber noch nicht allen bekannt. In der Schweiz hat das Vertrauen in die Möglichkeit eines Verzichts auf fossile Energien laut dem Kundenbarometer erneuerbare Energien in den letzten Jahren stark zugenommen. Waren im Jahr 2015 nur 47 Prozent der Befragten zuversichtlich, dass wir eines Tages ohne fossile Energie auskommen können, ist dieser Wert 2020 auf 67 Prozent gestiegen. Das heisst, zwei Drittel der befragten Schweizer halten es für möglich, dass in der Zukunft hierzulande keine fossilen Energien wie Erdöl oder Erdgas mehr verbraucht werden. Das Kundenbarometer hat sich seit 2011 unter der wissenschaftlichen Leitung des Lehrstuhls für Management erneuerbarer Energien der Universität St. Gallen (HSG) als eine der umfassendsten Untersuchungen der Einstellung der Schweizer Bevölkerung in Energiefragen etabliert. Dabei wird Fragen nachgegangen, wie die Bevölkerung zur Energiewende steht, welche Gefühle der Klimawandel auslöst und was Schweizer von Elektroautos halten. Die von Raiffeisen und Energie Schweiz unterstützte Befragung ist bevölkerungsrepräsentativ im Hinblick auf Geschlecht, Region, Bildungsstand und Parteipräferenzen.


26.02.2020 Schweiz:
Auf der Jagd nach Schmugglern und Verbrechern
Während des Lockdowns gelangten zahlreiche Personen, trotz Verbots, auf Schleich- und Waldwegen über die grüne Grenze ins Ausland. Trotz Lockdown und Grenzschliessungen passierten in den letzten Wochen diverse Personen im Schatten der Baumkronen heimlich die Schweizer Grenze ins benachbarte Ausland. Sie nutzen unbewachte Schleich- und Waldwege für den illegalen Grenzübertritt und reisten so unter dem Radar der Eidgenössischen Zollverwaltung (20 Minuten berichtete). Sie taten das meist, um einzukaufen. Doch noch ist der Einkaufstourismus aufgrund der Corona-Pandemie verboten. Wer gegen das Verbot verstösst, muss mit einer Busse von 100 Franken rechnen.
Bei einer Grenze mit einer Länge von 1935 Kilometer ist es allerdings schwierig, jeden Meter zu überwachen. Das Grenzwachtkorps der Region Schaffhausen musste 70 Grenzübergänge mit Betonelementen dichtmachen und gibt nun einen Einblick in die Tätigkeiten eines Grenzwächters. Die Zöllner erklären im Video, wie sich die Bevölkerung an die Regeln hält und wieso die Grenzwächter Waldwege bewusst nicht bewachen.


25.05.2020 Schweiz:
Credit Suisse will Top-Manager in unbezahlte Ferien schicken
Die Grossbank bittet ihre Kader, sich für zwei Wochen von der Arbeit zu verabschieden – unbezahlt. So sollen die CS-Manager dazu beitragen, die Kosten zu senken.
«Die Credit Suisse hat das obere Kader im Schweizer Geschäft dazu ermutigt, dieses Jahr zwei zusätzliche Ferienwochen zu kaufen», sagte lait 20Minuten Sprecher Andreas Kern.
Auch die Credit Suisse (CS) bekommt die Corona-Krise zu spüren. Daher will die Grossbank die Kosten senken. Einen Teil dazu beitragen sollen auch die Topmanager. Wie der Finanzblog «Inside Paradeplatz» schreibt, ruft die CS ihre Kader dazu auf, zwei Wochen Ferien zu beziehen – und zwar unbezahlte.
Die Bank bestätigt gegenüber 20 Minuten das Vorgehen. «Die Credit Suisse hat das obere Kader im Schweizer Geschäft dazu ermutigt, dieses Jahr zwei zusätzliche Ferienwochen zu kaufen», sagt Sprecher Andreas Kern. «Damit können Führungskräfte einen persönlichen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Kosten leisten.»


24.05.2020 Schweiz:
Reise-Empfehlung des Bundesrats
Seit dem 13. März rät der Bundesrat wegen der Corona-Krise bis auf weiters dringlich von Auslandreisen ab.
Zahlreiche Länder haben Einreiserestriktionen angeordnet. Die Vorschriften variieren von einem Land zum anderen und ändern laufend. Reisebeschränkungen auch für Reisende aus Europa und der Schweiz. Der Bundesrat empfiehlt Reisenden sich vor der Reise bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Massnahmen zu erkundigen.


23.05.20 Schweiz:
Statt in den Ausgang zieht es die Leute in den Alpstein
Das Alpsteingebiet lockte in den letzten Tagen viele Wanderer an – auch solche, die sonst weniger in den Bergen sind. Das Verhalten einiger liess jedoch zu wünschen übrig. Abfallberge türmten sich vor vollen Abfalleimern.
In den letzten Tagen stürmten die Leute nur so ins Appenzellerland. Vor allem im Alpsteingebiet tummelten sich die Wanderer. Alleine am Donnerstag waren mindestens 5000 Leute im Alpstein unterwegs und sorgten bei der Anfahrt und teils auf den Parkplätzen für grosses Chaos. Die Polizei und die Parkdienstmitarbeiter hatten an den verschiedenen Ausgangspunkten, wie etwa in Wasserauen, alle Hände voll zu tun mit dem Ansturm. «Das war für uns ein neues Phänomen. Dadurch, dass sich der Ausgangsbereich immer noch nur auf die Natur beschränkt, trafen wir in den letzten Tagen nicht auf unsere typischen Wanderer», sagt Sepp Manser, Präsident des Vereins Appenzellerland Tourismus AI, der auch Wirt im Berggasthaus Meglisalp ist. Er meint, viele die sich sonst üblicherweise an einer Seepromenade treffen, seien jetzt in die Berge gekommen. Die Freizeitmöglichkeiten seien eingeschränkt und so seien in den letzten Tagen auch Leute im Alpstein unterwegs gewesen, die noch selten oder gar nie dort waren.
Es sei verständlich, dass man in dieser Zeit nach draussen will. Doch das Verhalten einiger Leute sei nicht in Ordnung, so der Präsident des Vereins Appenzellerland Tourismus AI. Vor den Abfalleimern stapelten sich die Abfallreste der Wanderer. «Wir appellieren daran, dass man den Abfall wieder mit nach Hause nimmt, anstatt ihn in der Natur zu entsorgen», stellt Manser klar. Auf Corona-Warntafeln wird auf die Abfallsituation aufmerksam gemacht. Aber: «Das Problem ist, dass die Leute schon so oft solche Tafeln gesehen haben, dass sie die Zusatzinformationen, die auf das Littering verweisen, nicht mehr wahrnehmen», sagt Manser. Die Situation habe sich ab Freitag aber gebessert. Am Samstag hätten sie gar keine Reklamationen mehr bezüglich Littering bekommen.
Auch auf Facebook machte der Tourismusverband auf die Littering-Situation aufmerksam. Der Post wurde über 1200 Mal geteilt und hat fast 300 Kommentare. Die Mehrheit äussert Ärger über das Verhalten von einigen Wanderern. Sinnbildlich schreibt eine Frau: «Ich freu mich, wenn die Coronazeit endlich vorbeigeht. Dann kommen die NICHT-Wanderer auch nicht mehr in die Berge.» Denn viele glauben, wer regelmässig wandern geht, nimmt den Abfall auch mit nach Hause oder entsorgt ihn ordnungsgemäss in einem Abfalleimer.
Doch nicht in allen Bereichen verhielten sich die Leute fehlerhaft. Im Berggasthaus Meglisalp halte man sich an die Regeln des Bundesamts für Gesundheit. Die Tische wurden rausgeräumt und anstatt 130 Gästen werden nur noch 50 bedient. «Das ist natürlich eine massive Einschränkung, aber so geht es allen Gastronomie-Betrieben momentan», meint der Wirt Sepp Manser. Die Mehrheit der Gäste würde sich an die Regeln halten. Doch auch wenn man mal als zusammengehörendes Sechser-Grüppchen an einem Tisch sitzen würde, würde Manser nicht Polizist spielen. Er habe Kenntnis davon, dass die Polizei im Appenzellerland auch Kontrollen durchgeführt hat, auf der Meglisalp jedoch noch nicht.
Überrascht über die vielen Leute ist der Wirt nicht. Die Gastronomen im Appenzellerland hätten damit gerechnet, dass es über das verlängerte Wochenende viele in den Alpstein zieht. «Das ist aber leider nicht der Tourismus, den wir gerne hätten. Wir sind dadurch starken Schwankungen unterworfen», sagt Manser. Man wünsche sich einen qualitativ hohen Tourismus, den man konstant pflegen kann. Auch am Sonntagnachmittag rechnet man noch einmal mit vielen Leuten im Alpsteingebiet. Ganz so viele wie am Donnerstag dürften aber aufgrund der unsicheren Wetterprognosen nicht mehr kommen.


22.05.20 Jura:
Steinadler nach 200 Jahren Absenz wieder im Kanton Jura beobachtet
Der Ornithologe Martial Farine hat in den jurassischen Freibergen einen Steinadler fotografiert. Die Sichtung ist eine Sensation: Vor 200 Jahren war der Raubvogel nämlich aus dem Jura vertrieben worden und wurde seither nicht mehr gesehen.
«Es ist immer ein emotionaler Moment», erzählt Martial Farine über seine Entdeckung, die er am Doubs in den Freibergen im Jura gemacht hat. Dort ist der Ornithologe im April nämlich auf einen Steinadler gestossen. Der Raubvogel wurde vor 200 Jahren vom Menschen aus dem Jura vertrieben, und Farine dokumentierte den ersten Nachweis seines Comebacks. «Der Vogel ist so majestätisch und gross. Er ist imposant in Grösse und Gestalt», erzählt er gegenüber dem dem Westschweizer Fernsehen RTS. Es sei immer eine Überraschung, solch ein Tier zu entdecken, «wir sind es nicht gewohnt, den Vogel hier zu sehen». Farine hat gerade zwei solcher Vögel im Vallée du Doubs während eines Paarungsbalzes beobachten können. Die Anwesenheit des Raubvogels konnte er bereits an mehreren Tagen hintereinander am selben Ort feststellen. Sogar beim Beutetragen konnte er den Tieren zusehen.
Einst wäre die Begegnung mit den Raubvögeln noch keine so grosse Seltenheit gewesen, denn vor 200 Jahren war der Steinadler im Jura noch verbreitet. Dann aber wurde er vom Menschen aus dem Gebiet vertrieben und er suchte in den Alpen Zuflucht. Jetzt ist er offensichtlich wieder dabei, sich die Ortschaft zurück zu erobern. Auch wenn noch nichts sicher ist, glaubt Farine, dass eine Nistung in der Juraregion wahrscheinlich ist. Und wer weiss, vielleicht sind die Steinadler neben den Bussarden und den Falken dort bald wieder heimisch.
Raphael Arlettaz, Professor für Naturschutzbiologie an der Universität Bern, sagte gegenüber RTS, man beobachte, dass Raubtiere und grosse Tiere, die seit der Renaissance verfolgt worden seien, wieder vermehrt zurückkehrten. Dies, weil deren Beutebstände durch die Arbeit der Wildhüter wieder «aufgefüllt» würden. Arlettaz stellt aber auch fest, dass sich vor allem die «grosse Fauna» durch die menschliche Anstrengung erholt, jedoch die «kleine Fauna» zunehmend in Gefahr ist. Das heisst also, dass die auf Insekten basierenden Nahrungsketten immer schlechter werden.


21.05.20 Uri/Andermatt:
Samih Sawiris wird mit Nebengeräuschen Urner Ehrenbürger
Obwohl der ägyptische Investor Samih Sawiris Anfang Mai wegen einer Äusserung für harsche Kritik sorgte, hat der Urner Landrat, am Montag entschieden ihm das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Zuvor war ein Antrag zur Abtraktandierung knapp gescheitert. Der ägyptische Investor Samih Sawiris wird Ehrenbürger des Kantons Uri. Der Rat sprach sich mit 30 zu 14 Stimmen bei 6 Enthaltungen für den Antrag der Regierung aus, den Mann hinter dem Tourismusresort Andermatt für seine Verdienste zum Urner Ehrenbürger zu machen. Anfang Mai hatte der 63-Jährige für Kritik gesorgt. Im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen des Bundes sagte er: «Es gehen Milliarden von Franken verloren für ein paar Hundert weniger Tote.» Über die Verleihung des Titels Ehrenbürger wollten die Fraktionen der SP/Grünen und der SVP gar nicht erst entscheiden. Ihr Antrag auf Abtranktandierung scheiterte aber knapp mit 28 zu 30 Stimmen. Der Sprecher der Fraktion der SP/Grüne war der Ansicht, dass es nicht der richtige Zeitpunkt sei für das Thema, das weder pendent noch dringlich sei.
Dies sahen einige CVP-Politiker anders, die sich für Sawiris Ehrung ins Zeug legten. So bat etwa Regierungsrätin Heidi Z'graggen das Parlament eindringlich, über die Ehrenbürgerschaft zu befinden. Die Kantonsregierung habe bereits im Herbst 2019 beschlossen, das Ehrenbürgerrecht für Sawiris zu beantragen für alles, was er in den letzten 15 Jahren geleistet habe. Die Regierung lege das Geschäft nun gegen Ende der Legislatur jenem Landrat vor, der das Geschäft lange begleitet habe. Es sei aber mehr als ein Legislaturschlusspunkt. «Es ist ein Ausrufezeichen für die Zukunft des Kantons Uri.» Trotz der Krise im Tourismus halte Sawiris an Investitionen fest.
Auch CVP-Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind wies auf die 1,1 Milliarden Franken privater Gelder hin, die Samih Sawiris im Kanton investiert habe. Damit habe er 700 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, nachdem durch den Rückzug der Schweizer Armee aus Andermatt dort Jobs verloren gegangen seien. Ausserdem beschere Sawiris dem Kanton Uri jährlich vier Millionen Franken an zusätzlichen Steuereinnahmen. Andermatt habe einen Aufschwung erlebt und sei zurück, bei der internationalen Sport- und Kulturlandschaft, sagte Beat Jörg, Vorsteher der Bildungs- und Kulturdirektion (CVP). Parallel zum Resortprojekt führte Sawiris die Skigebiete von Andermatt, Sedrun und Disentis zur grössten Skiarena der Zentralschweiz zusammen. Im Urner Hauptort Altdorf ist zudem Sawiris international tätige Orascom Development Holding (ODH) angesiedelt. Auch Landammann Roger Nager (FDP) legte sich für die Ehrenbürgerurkunde ins Zeug und forderte: «Ernennen sie Samih Sawiris ehrenvoll zum Ehrenbürger.»
Es sei unbestritten, dass der Investor viel geleistet habe im Kanton Uri, sagte Hansueli Gisler (SVP). Trotzdem sprach er sich gegen die Verleihung aus. Der Kanton Uri habe nämlich viel dazu beigetragen, dass Sawiris seine Pläne habe verwirklichen können. Sawiris Ziel sei es, am Ende mehr Geld herauszuholen, als er investierte. Diese Aussage relativierte Franz-Xaver Simmen (FDP) und ehemaliger CEO von Andermatt Swissalps. Sawiris sei ein Investor mit sehr langer Ausdauer, wie man wohl keinen zweiten finden könne. Mit Verweis auf die Ländräte sagte er, dass viele im Raum sitzen würde, die in den letzten Jahren vom Projekt in Andermatt profitiert hätten. Sawiris ist im Kanton Uri der erste Ausländer, der das Ehrenbürgerrecht erhält. Zum letzten Mal wurde das Ehrenbürgerrecht 2002 an den Unternehmer Max Dätwyler verliehen.

 
 


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